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IV 1 ist abzuteilen exsurrexit, et nos assurgere ei propere; 4 ist mit
Wallensköld zu lesen Jerusalem voluit per der e, ut hoc opere. Wenn
II1—4 herausgehoben und vielleicht dem refrain zugeteilt würde, hätten
wir 4 gleich gebaute Strophen, nur der reim von II entspricht nicht
völlig.
Nr. 26 s. 29 ist auch bei Du Möril 1 überliefert; II wie XVIII1
und 7 setzt Schreiber mit Du Meril eheu statt heu; es könnte auch heu
heu heissen; III 1 und 3 setzt Docen 1 2 fälschlich reum und Tiberium
statt rearn und Tiberiam; VII2 ändern Docen und Du Meril mit recht
cunctam devastantes in cuncta devastantes; XIII 8 ändert Schreiber mit
recht gegen Docen und Du Meril, indem er et streicht.
Nr. 27 s. 32 I refl. gehört proh dolor zu Moyses et Aaron und
bildet mit diesem zusammen eine zeile, die der zeile 3 Hierusalem et
Geon entspricht; mit unrecht will Wustmann proh dolor als selbständige
zeile auffassen; ebenso wird mit dem proh dolor in II 5 nur darauf
hingedeutet, dass hier wie hinter jeder Strophe der refrain folgen soll;
mit altercatur creatura beginnt str. III.
Nr. 28 s. 33 ist bei Dreves s. 163 überliefert: doch folgt dort hinter
Schm. str. III (spiritus intonuit) eine periode, die der folge exultemus —
hodie entspricht, sodann als refrain wider die bei Schmeller als II ge
druckte Strophe, darauf Schmellers str. IV, darauf 6 zeilen, die den be
treffenden vorangegangenen teilen nicht entsprechen; wir haben also
auch bei Dreves eine verderbte form vor uns: so viel geht aber aus
dieser hervor, dass auf Schmellers str. I str. II als refrain des ganzen
liedes folgte, dass str. III und IV die anfänge der beiden anderen haupt
teile darstellen; I 6 ist mit Dreves serra cum statt Sarracum einzu
setzen; II8 mit Dreves diem statt dies zu lesen, wie Wustmann ver
mutete: das komma ist also auch mit Dreves-Wustmann zu tilgen;
IV 4 ist nach Dreves et zu streichen.
Nr. 29 s. 34 VIII 4 liest Wustmann mit der hs. captivavit statt
- tavit.
Nr. 67 s. 37 ist St. Omer 3 nr. 29 überliefert, danach ist zu bessern.
1 5 muss lauten vgrum dicit falsitas; refrain 3 licite recedunt; II 3
mente quisquis anxia; III 4 volunt ignorare; dicit und licite hatte
schon Peiper, der jedoch quivis und norunt beibehielt sowie procedunt;
das lied hat bei Omer und Peiper 5 Strophen: hinter III folgen noch
2 weitere.
1) Poesies populaires latines 1843 s. 411.
2) In Aretins Beiträgen' zur gesch. u. lit., München 1806, bd. VII s. 297.
3) Anzeiger f. künde der deutsch, vorzeit hrsg. von Mone, 7. jahrg. 1838 s. 294.

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