des brasilianischen Berylls.
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dann scharf, wenn das Licht senkrecht durch klare Prismen-
flächen einfiel; die Anzahl der Messungen an ein und dem
selben Kristall ist also durch die Flächenbeschaffenheit der
Prismen bedingt. Betreffs der Beschreibung der Kristalle,
die zu den folgenden Messungen benutzt wurden, sei auf die
betreffenden Nummern des 1. Hauptteils verwiesen.
Die Messungen stimmen unter sich recht wenig überein;
soweit die Messungen mit dem Refraktometer angestellt sind,
dürften die Abweichungen in der Natur der Kristalle be
gründet sein; bei den Messungen auf dem Goniometer wäre
es denkbar, daß auch die durch die Beleuchtungsflamme be
wirkte Erwärmung die Resultate beeinflußt hätte.
No. 1. o e
Mittel aus je 5 Messungen 55° 36'30" 55° 19'30"
Dies ergibt:
e = 1,5683
No. 3.
0
e
Mittel
55° 42' 10"
55° 25' 0"
Dies ergibt:
ft> = 1,5754
« = 1,5700
No. 4.
0
e
Mittel
55° 32' 0"
55° 16'30"
Dies ergibt:
w = 1,5723
e = 1,5674
No. 7.
0
e
55° 41' 0"
55° 24' 20"
Dies ergibt:
ft) = 1,5751
e = 1,5698
Das Mittel aus allen am Kristallrefraktometer erhaltenen
Werten ist:
Nach der Methode der kleinsten Ablenkung an natürlichen
Prismen wurde mit dem Reflexionsgoniometer der Brechungs
exponent von 4 anderen Kristallen gemessen; d ist der Winkel
der brechenden Kante, a (ü resp. a e die Winkel der Minimal
ablenkung des ordentlichen resp. außerordentlichen Strahles.
No. 23. Ein Prisma gab 2 gleich gute Reflexe; daher
erhielt 62 verschiedene Werte, die getrennt behandelt wer
den sollen:
N. Jahrbuch i. Mineralogie etc. Beilageband XXV. 12

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