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H. Kohlmann, Beiträge zur Kenntnis
diese Spitze auch durch eine Gerade parallel der Kante P : ocP
abgestumpft, so daß Trapeze entstehen.
Mannigfaltiger sind die
Ätzfiguren auf 2P2.
Bei No. 5 lassen sich bei günstig auffallendem Licht
schon mit bloßem Auge 3eckige Ätzhügel erkennen. Sie sind
sehr niedrig, in ihrer oberen Begrenzung geradlinig parallel
der Kante OP : 2P2, nach unten von 2 Bögen begrenzt, so
daß die Ätzfigur entsprechend der
Symmetrie der Fläche monosym
metrisch ist (s. Fig. 16). Die
Hügel selbst sind treppenartig ge
baut und endigen stets in Pseudo
basen, die der Fläche 2P2 par
allel sind. Ein anderer Kristall
(No. 23) zeigt in vortrefflicher Aus
bildung nebenstehende 4- resp.
ßeckigen Atzgrübchen, mit gerundeten Kanten, die nach innen
von 4 resp. 6 schmalen Flächen und unten von einer meist
groß ausgebildeten Pseudobasis gebildet sind. Im allgemeinen
liegt der spitzere Winkel der Vier- resp. Sechsecke zur Basis hin
2P2.
Fig. 17. Ätzfiguren auf 2P2.
(s. Fig. 17 a—b); No. 37 macht hiervon eine Ausnahme. Auch
ist bei diesem Kristall die Begrenzung der Ätzfiguren auf 2P2
geradlinig. Der stumpfere Winkel beträgt hier 90°, der
spitzere variiert stark. No. 37 zeigt außerdem eine Ätzfigur,
bei der mehrere der beschriebenen Vierecke, die sich schon
stark der Spindelform nähern, konzentrisch ineinander liegen.
Am größten ausgebildet und der Messung am besten zu
gänglich sind die
Fig. 16. Ätzfiguren auf 2P2,

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