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H. Kohlmann, Beiträge zur Kenntnis
z : c c 45°44' 3
z : m c 47 — 1
Dies ergibt:
m =7 2,01
n = 1,45
demnach das Symbol 2P§.
V : c c 60°24' 1
V : m b 31 10 2
Dies ergibt:
m = 3,32
li = 1,23
demnach das Symbol yP|.
Eine Kontrolle durch Einsetzen der Indizes in die
Gleichung der Zone 2Pf : ooP, in welcher diese Fläche liegt,
zeigt, daß eine Fläche mit obigem Symbol in diese Zone
hineinpaßt. Die dihexagonale Pyramide V = yP£ ist somit
in die Formenreihe des Beryll aufzunehmen.
XVIII. No. 34. Ein ausgesprochen prismatischer, intensiv
blaugrüner Kristall zeigt neben OP, ceP, P und 2P2 die seltenen
Flächen öPf und |P|, von denen letztere bis jetzt noch nicht
bekannt ist. Den besten Glanz besitzt die Basis; die übrigen
Flächen, von denen P nur sehr klein ausgebildet ist, sind
stark geätzt. Die oben erwähnten dihexagonalen Pyramiden
liegen in einer der Zonen cx>P: 2P2. Ich maß folgende Winkel:
N : c c 61° 18|' 1
N : m c 31 ul 1
Hieraus ergibt sich m = 3,52 und n = 1,34, worauf das
Symbol ^P| paßt (vergl. No. 20 u. 39). Für 4Pf würde m
zu stark ab weichen.
Die andere dihexagonale Pyramide ergab:
v.c c 72° 19' l
v : m c 20 22 1
woraus man m = 5,92 und n = 1,23 berechnet. Die Werte
entsprechen dem S3’mbol 6Pf. Diese Fläche tritt an meinem
Material nur einmal auf. Die Abweichung des gemessenen
von dem berechneten Werte erklärt sich aus der geringen
Ausdehnung und schlechten Beschaffenheit der Flächen.
XIX. No. 39. Der klare und farblose Kristall No. 39 unter
scheidet sich in seiner Kombination nicht viel von dem vorigen.
In der Prismenzone tritt ooP2 hinzu und in der Zone 2P2:ooP

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