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H. Kohlmann, Beiträge zur Kenntnis
klein ausgebildet, außerdem korrodiert. P und 2P sind ver
hältnismäßig gut erhalten. Ich fand:
p : c b 29° 58' 3
u: c b 49 1 1
2P2 tritt an diesem Kristall in seiner Ausbildung auf
fallend zurück, wohingegen 2P| ausnahmsweise hervortritt,
so daß es ohne Messung für 2P2 angesehen werden könnte.
Die Messung ergab:
z : c = 45° 11'
z : m 7= 48 5
woraus m = 1,98 und n = 1,52 berechnet wurde. Die
Fläche z erhält also das Symbol 2Pf.
No. 19 (s. Fig. 11). Die für das brasilianer Vor
kommen typische Zone 2P : 2P| : 2P2 : 2Pf : 2P zeigt schließ
lich ein Herrn Prof. Dr. Nies gehöriger, ganz schwach grün
licher Kristall von der Größe
3,0 :1,9 :1,5 cm in guter Aus
bildung (vergl. die Zeichnung).
Die Prismenzone zeigt hier im
Gegensatz zu den vorigen 3 Kri
stallen nur die Formen ooP und
ooP2, letztere ausnahmsweise groß
ausgebildet, dagegen tritt die di-
hexagonale Pyramiden n = 4Pf hin
zu, so daß der Kristall begrenzt ist
von: ooP . ooP2 . P . 2P . 2P2.2Pf .
4Pf . OP. Alle Flächen mit Aus
nahme von OP und P sind glänzend. Im unteren Teil besitzt
der Kristall einen gelbbraunen Einschluß. In den Zonen
2P : 2P| : 2P2 .. . wurden wieder, wie schon oben beschrieben,
erst die Flächen P, 2P und 2P2 durch den Basisabstand
identifiziert und sodann die Zonen
u 5 • s ß Zq 5 U c
«1 . Sj Z 2 J .
gemessen.
Die Reflexe waren sehr unscharf, doch immerhin noch
genügend, um die beiden Flächen z als der Form 2P| an-
gehörig zu bestimmen. Über s 3 zieht sich ein feiner Streifen

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