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H. Kohlmann, Beiträge zur Kenntnis
glänzend, nur sind leider durch schwache Ätzung die Kanten
der Pyramiden untereinander und gegen die Prismenzone ge
rundet, so daß die Messungsresultate dem großartigen Äußeren
nicht entsprechen. In der Prismenzone tritt neben dem vor
herrschenden ooP ccP2 mit 3 Flächen auf. Die Kanten m, : m 2
und m 5 : m 6 sind durch dihexagonale Prismen abgestumpft.
Neben ooPf, das mit 2 Flächen vertreten ist, konnte ich
ein neues Prisma nachweisen. Die zugehörigen Winkel
ooP : ooPn sind:
11° 38'
12 1
11 5
ca. 11
ca. 12
Mittel ca. 11^°.
Aus diesem Winkelwert ergäbe sich als einfachstes Sym
bol ooPf, das für den Winkel zu ooP 10° 53£' verlangen
würde; von den wegen der Flächenbeschaffenheit unter sich
erheblich abweichenden Ablesungen stimmen die mit 11° und
11° 5' aus dem berechneten Werte am nächsten überein.
Immerhin gebe ich der Fläche das Symbol mit aller Reserve.
In derselben Weise wie bei No. 13 wurde von den
Pyramiden zuerst 2P identifiziert, was hier bei ihrer typischen
Lage zu P ohne Messung möglich war. Die beiden liegen
wie 2 gleichschenkelige Dreiecke, mit der Spitze einander zu
gekehrt, übereinander. Sodann wurden die Zonen 2P: 2P2:2P,
hier u, : u 2 , u 2 : u 3 , u 3 : s 3 (u 4 fehlt), u 5 : u 6 und u 6 : u, durch
gemessen. Die Flächen s = 2P2 ergaben sich leicht durch
ihre zu beiden u = 2P symmetrische Lage; s stumpft die
Kante u: u gerade ab. Ebenso ließ sich schon aus dem
Zonenzusammenhang ersehen, daß die zwischen u und s
liegenden Flächen z der Form 2P§ an gehören würden. Dies
ch dann
auch aus
den Winkeln:
Zj, 2 : s, b
7° 28'
1
Z 6,G : S 5 C
7° 39'
1
z 2,l ’ s i ^
8 32
1
Z 6,5 : S 5 ^
7 51
1
Z 2,3 ’ S 2 ^
9 28
1
z 6,i: [f 8 ] hnlir. c
7 33
1
z 3,2 • S 2 C
7 8
1
z l,6 : [ s 6 ] indir - C
7 33
1
z 3,* • S S C
7 29
1
Die beiden starken Abweichungen von dem berechneten
Wert 7°44|' erklären sich durch stark verschwommene Re-

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