des brasilianischen Berylls.
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Größe 1,9 : 1 cm (No. 42) und einer Verwachsung von 2 kleinen
farblosen Beryllen auf (No. 112), die außerdem noch das dihexa-
gonale Prisma ooPf zeigen (No. 42). Bei dem grünlichen Kri
stall ist die Basis matt, die Prismenzone, in der coP vorherrscht,
glänzend; die Pyramiden, unter denen 2P2 vorherrscht, sind
stark geätzt und durch gerundete Prärosionsflächen mit den
Prismen verbunden. Typisch sind die Ätzfiguren auf ooP;
ooP2 zeigt Streifung parallel der c-Achse (No. 112). Von
den die Verwachsung bildenden 2 Beryllkristallen ist der
eine derart verzerrt, daß er wie rhombisch erscheint und in
seinem Habitus an Topas erinnert. Die Prismenzone des
größeren weist nur ooP auf. Die Basis ist hier auffallender
weise nicht vorhanden. Die Pyramiden ließen sich deshalb
und wegen der Verwachsung nicht bestimmen. Die oben
erwähnten Flächen zeigt dagegen der kleine Kristall ohne
Ausnahme. Alle besitzen guten Glanz. An verwendbaren
Winkelwerten fand ich:
b 29°55|' 1
s : c b 44° 534
TTL- Lf
XIII. No. 13 (s. Fig. 7 ’). Ein farbloser Kristall von der
Größe 2,7 : 1,4 : 1,4 zeigt die Flächen OP, coP, ooP2, P, 2P2
und 2P|-, so daß die Zone 2P2 : 2P
in guter Entwicklung auftritt, je
doch in einer Ausbildung, die die
Bestimmung der einzelnen Flächen
ohne Messung unmöglich macht.
Zuerst wurden u ; und u 6 , sowie
Sj und s 6 durch ihre Basisdistanzen
als der Form 2P resp. 2P2 an
gehörig identifiziert. Sodann maß
ich die Zonen
und
U 6 Z 6,1 S 8 Z 1,6
Z 2,l U 2 1 2 * *
1 In Fig. 7 müssen die Kanten z 6l : c und z 2 j: c weniger steil, die
Kanten u 6 : c und u 2 : e parallel m 6 resp. m 2 verlaufen. Der Fehler wurde
erst nach Fertigstellung des Klischees entdeckt.
2 Die Bezeichnungen z ] 2 , z 2 ,i etc ' * n den Fig. 7—11 sind so zu ver
stehen, daß z 12 die Fläche der Form 2Pf bezeichnet, welche zwischen
u, und Sj, z 2 j diejenige, welche zwischen s, und u 2 liegt. Die Kommata
zwischen 1,2, 2,1 etc. sind in den Zeichnungen fortgelasseu.
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