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H. Kohlmann, Beiträge zur Kenntnis
reihe trat bei einer Winkeldistanz zur Basis von 20° 26-J' ein
stärkerer, allerdings ziemlich verschwommener Reflex hervor.
Dieser entspricht einer Pyramide zweiter Stellung -|P2, deren
berechnete Winkeldistanz zur Basis = 20 u 31' ist. Diese
Fläche war bis jetzt noch nicht bekannt. An guten Messungen
ergab dieser Kristall:
p 2 :c 6 29° 47' 3 s, : c a—6 44»57f 3
p 3 : c a—b 29 56£ 3 s 2 : c a—b 44 54 3
p 4 : c a 29 58| 3 s 8 : c a—b 44 59| 3
s 4 : c a-b 44 53| 3
s 6 : c b 45 0 3
Fig. 6.
XII. No. 2. Von derselben Klarheit und demselben
prismatischen Habitus wie die letzten 3 Kristalle ist ein
sehr schwach gelblichgrüner Beryll mit glänzenden Flächen.
Seine Größe beträgt 1,1 : 0,7 cm. Er zeigt die Flächen
OP, ooP, 2P, 3P, 2P2. Auf der Basis verlaufen parallel
zweien Kanten OP : ooP zwei Risse. 2P und 3P treten in
zwei verschiedenen Zonen auf. Der Reflex von 2P ist schwach
und verschwommen, aber doch einzeln. Zwei Messungen der
sehr kleinen Fläche ergaben als Mittel den Wert OP: 2P
= 49° 33^', während 49° berechnet ist. In einer anderen
Zone OP : ooP erhielt ich von einer mit bloßem Auge kaum
erkennbaren Fläche einen ebenfalls schwachen und ver
schwommenen, aber einzelnen Reflex in einem Basisabstand
von 59£°. Diese Fläche ist sicher mit der Pyramide 3P
identisch, für die der entsprechende Winkel zu 59° 56^' be
rechnet ist. 2P2 beherrscht die Kombination, ist aber teil
weise geätzt. An guten Messungen erhielt ich:
s, : c a—b 45° 0' 3 s 4 : c b 45° 4f' 3
s 2 : c b 44 54£ 3 s t : c a—b 44 56| 3
Die Kombination OP, ooP, ooP2, P, 2P und 2P2 tritt
bei einem stark geätzten, schwach grünlichen Kristall von der

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