des brasilianischen Berylls.
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X. No. 1 (s. Fig. 5). Dem vorigen Kristall außer
ordentlich ähnlich in bezug auf die Kombination ist ein klarer,
schwach grünlicher Beryll von der Größe 1,5 :1,1 cm. Neben
OP, coP, P und 2P2 tritt |P2 an ihm auf. Sämtliche Flächen
besitzen Hochglanz. Dabei ist zu bemerken, daß die Reflexe
von P infolge einer ganz feinen Streifung parallel der
Kante OP: P nicht so gut sind wie die von 2P2. Ganz
schmal liegt zwischen 2P2 und der Basis noch eine kleine
Pyramide zweiter Stellung. Diese gibt ein von der Basis
ausgehendes Lichtband, das in einer Winkeldistanz von ca.
18—18|° mit einem etwas stärkeren Reflex endet. Diese
Fläche wäre mit der bereits bekannten Pyramide |P2 identisch,
deren Basisdistanz = 18° 24' ist. Sie tritt nur an No. 1 mit
Fig. 5.
2 Flächen auf. Wegen Unsicherheit des Reflexes wurde sie
in der Gesamtübersicht mit einem 0 versehen. An guten
Messungen ergab dieser Kristall:
Pi : c
b 30° 2' 1
s, : c
fi
b 45° 0'
1
P 2 = c
b 29 43£ 1
s 3 : c
el
44 54£
l
P 3 = c
b 29 43 1
s 4 : c
a
44 55
1
P 4 : c
a-b 30 0 1
s 6 : c
a
44 55£
1
Pe : c
b 29 57J 1
s 6 : c
b
44 54|
1
:. No. 7 (s. Fig. 6). Ein
schwach
grünlich
gefärbter
Kristall von der Größe 1,2 : 1,2 cm, mit einer wolkigen Trü
bung, im übrigen aber glasklar, zeigt die Kombination OP,
ooP, P, 2P2 und |P2. Alle Flächen besitzen Hochglanz,
nur OP hat einige matte Stellen. In der Prismenzone ist der
Kristall stark verletzt, so daß eine Prismenfläche und die
Hälfte der daneben liegenden fehlen. Ein neues Resultat
ergab die Messung einer Zone 2P2 : OP. Aus längerer Reflex
iv. Jahrbuch f. Mineralogie ete. Beilageband XXV. 10

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