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H. Kohlmann, Beiträge zur Kenntnis
VIII. No. 6. Bei einem kleinen gelbgrünen Kristall, dessen
sämtliche Flächen matt sind, tritt neben OP, ooP, ooP2, P
und 2P2 noch ooPf auf. Die Kanten ooP: 2P2 sind durch
unmeßbare kleine dihexagonale Pyramiden abgestumpft. Die
eine Seite der Prismenzone wird von lauter schmalen Flächen
der Formen ooP, ooP2 und ooPf- begrenzt. Für den Winkel
^ooP : ooPf erhielt ich als Mittel aus 3 Winkelwerten 19° 14'.
Von den Pyramiden gab nur p 3 einen guten Reflex:
p 3 : c a—b 29° 50J' 3
Fig. 4.
IX. No. 3 (s. Fig. 4). Ein schöner klarer und gelblich
grüner Kristall von der Größe 1,2 :1,1 cm zeigt neben OP,
coP, P und 2P2 die ziemlich seltene Fläche |P2. Es liegen
nämlich an 4 Stellen zwischen OP und 2P2 schmale gerundete
Flächen, deren Winkeldistanzen zur Basis zwischen 17° und 12°
differieren. Eine von diesen 4 Flächen ist etwas besser aus
gebildet. Ihr Helligkeitsmaximum ergibt einen Winkel zur
Basis von 17° 10', liegt demnach näher an |P2 (berechnet
16° 40') als an fP2 (berechnet 18° 24'). Da diese Fläche
von mir^nur an diesem Kristall beobachtet und ihr Symbol
infolge der stark verschwommenen Reflexe unsicher ist, so
habe ich sie bei der Übersicht der nachgewiesenen Flächen
als nicht sicher mit einem 0 versehen.
Eine gute Messung ergab an diesem Kristall:
s„: o a—ö 44° 53J-' 3

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