des brasilianischen Berylls.
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s 4 : c a—b 44° 52' 3
s, : c ■ B 44 47 3
s 6 : c b 44 45 3
Ein anderer, schwach grünlicher Kristall (No. 41), wie
auch der folgende dem Marburger Institut gehörige, zeigt ebenso
wie No. 4 die Flächen OP, ooP und wahrscheinlich 2P2. Er
ist 2,9 cm lang und 1 cm breit. Von der Basis ist nur ein
kleiner Rest übrig. Die Flächen der Prismenzone sind stark
geätzt und gerundet. Von der Basis erstrecken sich große
Prärosionsflächen, die in einer Winkeldistanz von ca. 46|°
einen schwachen Reflex gaben, der ganz angenähert der Lage
von 2P2 entspräche. Von da ab teilt sich der Reflex schwalben
schwanzförmig.
V. No. 44 ist eine Verwachsung von 2 hellgrünen Beryll-
kristallen von der Kombination OP, ooP, P und |P2. Letztere
Fläche tritt schmal zwischen der Basis und einer gerundeten
Prärosionsfläche auf. Ihr Reflex ist sehr schlecht. Der
Winkelabstand von der Basis beträgt ca. 38°; dies paßt an
genähert auf |P2 (berechnet 36° 48')- In der stark gerundeten
Prismenzone, die auf ooP vorzügliche Ätzfiguren aufweist,
ließ sich durch Messung kein anderes Prisma feststellen.
VI. An 5 Kristallen ist die Kombination OP, ccP, P und
2P2 vertreten; nur drei davon seien hier beschrieben, die
andern bieten nichts Besonderes. No. 10 ist ein schöner
klarer Beryll mit ganz schwach bläulicher Färbung, 2,0 cm
lang, 1,7 cm dick. OP, ooP, P und 2P2 treten an ihm auf;
hiervon besitzen Basis und Pyramiden Hochglanz; vom Prisma
sind 2 Flächen schwach geätzt. Der Kristall enthält einige
kleine gelbe Einschlüsse und eine wolkige Trübung.
An guten Messungen ergab er:
p 2 : c a—b 29°58‘ 3 s, : c a—b 44°57 ' 3
p 4 : C a—b 29 54 3 s, : c b 44 54£ 3
s 4 : c a—b 44 56 3
No. 5 (vergl. Fig. 1) zeigt dieselbe Kombination wie
No. 10, nur ist der Kristall in Richtung einer Nebenachse
verzerrt. Zwischen 2P2 und ooP treten schmale gerundete
Flächen auf; aus einem langen Lichtband, das sich von der
Basis ausgehend bis zu einer Winkeldistanz von 12° 15' er
streckt, traten bei 11°, 9° 14' und 5J° hellere Reflexe hervor,

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