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auffallend war ihre Aehnlichkeit mit der Gattung Terpone Gray.
Ferner wurde die Gattung Budorcas Hodgs. in die Familie Ovi-
bovidae eingereiht, worauf ich noch weiter unten zurückkommen werde.
Zu der von mir aufgestellten Familie der Rupicapridae zählen
demnach nur die drei Gattungen Rupicapra Frisch, Kemas Ogilby
und Oreamnus Raf. Die Tiere aller drei Gattungen sind den
Capridae schon äusserlich mehr oder weniger ähnlich, am wenigsten
Rupicapra Frisch, am meisten die der letztgenannten Gattung. In
der Mitte, doch Rupicapra Frisch näher, steht Kemas Ogilby. Die
Tiere dieser Gattung sind Bewohner des Hochgebirges und als
solche im Besitze eines dichten Pelzes. Sie haben die Größe einer
Ziege oder sind wenig kleiner.
Die Gattung Oreamnus Raf. trotz ihrer äusseren Aehnlichkeit
zu den Capridae selbst zu stellen, daran hindert schon in ihrer
äusseren Erscheinung der Besitz einer Art Backenbart, wie ihn sonst
keine Ziege hat, der borstige Schultermähnenkamm und das gerade,
nicht wollig gedrehte Unterhaar. Abweichend sind auch die zu
gespitzten Ohren und die nicht kantigen, bis zur Mitte geringelten
Hörner. Ferner fehlen der Gattung Oreamnus Raf. die allen Capridae
eigenen Ethmoidallücken. Dagegen sind solche bei Rupicapra Frisch
sowohl wie bei Kemas Ogilby vorhanden.
Ist die Form der Hörner bei allen drei Gattungeg sehr ver
schieden, so ist dagegen das Lacrymale bei allen sehr ähnlich und
erinnert an das der Capridae. Es ist in seinem facialen Teile
länglich schmal, ziemlich gleich breit oder nach vorn wenig verjüngt
und liegt hoch an der Orbita wie bei den Capridae. Tränengruben
fehlen immer. Das Jngale ist besonders stark entwickelt und um
schließt die ganze untere Kante oder geht nach vorn noch über
das Lacrymale hinaus. Ein Tränenloch ist in der Augenhöhle vor
handen. Außerdem zeigt der innerorbitale Teil eine flache Senkung.
Wie die Capridae im Besitz von Ethmoidallücken und zwar
von länglicher Form, sind die Gattungen Rupicapra Frisch und
Kemas Ogilby. Bei diesen ist so das Lacrymale vom Nasale
getrennt, während der den Capridae eigene Spalt zwischen
Nasale und Maxillare fehlt.
Die Gattung Rupicapra Frisch besitzt ein überall gleich breites
Lacrymale. Das vorderste Viertel der oberen Kante wird von der
Ethmoidallücke eingeschlossen. Das Jugale ist in das Maxillaie
hinein in eine Spitze ausgezogen. Ein kleiner Orbitalhöcker zwischen
zwei Einschnitten ist vorhanden. Der innerorbitale Teil ist in der
Mitte gleichsam eingeschnürt, wird aber nach innen zu wieder breiter
und endet in eine umfangreiche Knochenblase.
Das Lacrymale der zweiten Gattung, Kemas Ogilby, wird ab
weichend von dem von Rupicapra Frisch, im facialen Teil nach
vorne zu breiter, aber durch die großen Ethmoidallücken vorn oben
wieder verschmälert. Diese gehen nach vorn noch über das Lacry
male hinaus. An der Lücke entlang bildet es einen kleinen Knochen
wulst. Ueber den Alveolaren sind das Maxillare und Nasale stark

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