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Die zweite Gattung, die Kropfgazellen umfassend, besteht eben
falls aus ungefähr damhirschgroßen Tieren, aber mit dickem, kurzem
Kopfe, starker Kropfbildung und sehr kurzem Schwänze. Ihre
Behaarung zeigt neben starken, gelblichen Grannenhaar dichte,
blaugraue Unterwolle, was aus ihrem unwirtlichen innerasiatischen
Verbreitungsgebiet zu erklären ist. Durch ihre s-förmige Nüstern
erinnern sie an Saiga Gray. Auffallend gezeichnet ist nur Pr.
gutturosa Pallas; sie ist abgesehen vom gelbgefärbten Rücken, von
Stirn und Schwanz ganz weiß. Das Gesicht ist nicht gezeichnet.
Sind so beide Gattungen äußerlich sehr verschieden, so
rechtfertigt sich ihre Zusammenfassung in eine Unterfamilie doch
durch ihre übereinstimmenden Merkmale am Lacrymale. Im Baue
weichen die Schädel allerdings stark von einander ab, denn der der
ersten Gattung ist lang gestreckt, der der zweiten kurz und hoch.
Charkteristisch ist dagegen für beide, allein in der Familie
der Gacellidae, das Fehlen von Tränengruben.
Das Lacrymale hat eine längliche Form. Das Jugale ist bei
beiden Gattungen stark entwickelt und umschließt die ganze untere
Kante. Die vordere Kante ist zackig und in eine Spitze ausgezogen.
Auf der Orbita befindet sich ein Orbitalhöcker, hinter ihm in der
Orbita ein Tränenloch. Der innerorbitale Teil ist lang und schmal.
Aepyceros Smirlevall 1847.

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