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lücken immer vom Nasale getrennt. Die senkrechten Tränengruben
sind nach dem Orbitalrando zu am tiefsten, nach dem Maxillare
zu wenig flacher. Der Orbitalrand ist daher steil und springt
scharf vor. Das Jugale ist immer stark entwickelt und begrenzt
die ganze untere Kante. Ein Tränenloch befindet sich innerhalb
der Orbita, der Verlauf des Tränenkanals ist deutlich erkennbar.
Der innerorbitale Teil weist eine trichterförmige Einsenkung auf
und endigt in eine Knochenblase.
Antidorcas Sundev. besitzt ein sehr großes, vom Orbitalrande
aus nach unten breiter werdendes Lacrymale. Die obere Kante
desselben verläuft im Bogen nach oben und vorn. Ihre vordere
Hälfte wird von der sehr schmalen Ethmoidallücko eingeschlossen.
Die vordere Kante springt mit breiter Spitze vor. Die Tiänen-
gruben nehmen etwa die halbe Fläche des Lacrymale ein, sind tief,
greifen etwas auf das Jugale über und werden oben und unten
von einer steilen, scharfen Crista abgeschlossen. Das obere Drittel
des Lacrymale am Orbitalrande entlang ist flach. Auf diesem be
finden sich ein kleiner Orbitalhöcker und ein kleiner, kreisförmiger
Ausschnitt, oberhalb dessen nahe der oberen Kante des innerorbi
talen Teiles der Tränenkanal mündet. Dicht hinter dem Tränen
loche befindet sich eine Einsenkung. Im übrigen ist der inner
orbitale Teil zungenartig gestreckt, von der Orbita aus nach hinten
zu verschmälert.
Matscbiea Kuottuerus Meyer 1900. Spec.: M. granti Brooke.

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