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obero. Das Prämaxillare berührt das Nasale nicht. Der inner
orbitale Teile ist schmal und dünnwandig.
Madcqua Ogilby 1836.
Für die beiden Gattungen der Unterfamilie Neotraginae, Ourebia
Laurill, und Oreotragus H. Sm. ist es ein gemeinsames Merkmal,
daß Lacrymale und Nasale durch die Ethmoidallücken vollständig
getrennt werden.
Ourebia Laurill, besitzt wie Nesotragus v. Düben oben und
unten scharfrandige tiefe Tränengruben. Die Ethmoidallücken
sind lang und sehr schmal, spaltartig, die Nasenbeine lang, das
Prämaxillare berührt bei einzelnen Arten, z. B. Ou. haggardi Ths.
das Nasale, bei anderen, z. B. Ou. scoparia Schreber, nicht. Im
Gesichtsteile erscheint das Lacrymale durch den bogigen Verlauf
der oberen Kante nach unten gerichtet. Die vordere Hälfte der
letzteren schließt die schmale Ethmoidallücke ein, die jedoch bis
weilen, bei alten Tieren, zugewachsen ist. Das Tränenloch befindet
sich nahe der oberen Kante in der Orbita hinter einem Einschnitt.
Der Verlauf des Tränenkanals ist bis zum Prämaxillare deutlich zu
erkennen. Die Tränengruben sind lang und schmal, oben und nach
der Orbita zu tiefer, nach vorne flacher. Sie verlaufen in schräger
Richtung nach vorn und unten. Die Einsenkung im innerorbitalen
Teile ist nicht tief.
Der Schädel von Oreotragus H. Sm. ist auffallend kurz und
breit, kräftig gebaut und im Besitz großer Tränengruben. Die
Schädelnähte treten an der Frontalpartie scharf hervor. Hierdurch
wie durch den Bau, die Stellung und die Form der Hörner erinnert
Oreotragus H. Sm. sehr an die beiden zur Unterfamilie 2 Raphice-
rotinae gestellten Gattungen. Die außerordentlich tiefen und weiten
Tränengruben dehnen sich bis zum Prämaxillare aus und verlaufen
rinnenförmig zwischen diesem und den Molaren. Am oberen Rande
und am Orbitalrande sind sie sehr tief. Letzterer tritt daher scharf vor.

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