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bau sehr von ihnen ab und beweisen durch den Bau ihrer Fiisse
ihre Zugehörigkeit zu den Huftieren.
Im Bau des Lacrymale dagegen ähneln sie sehr den Rodentia.
Das Lacrymale ist bei ihnen, den Tayassidae und Proboscidea am
kleinsten unter allen Huf
tieren. Es springt wie bei
den Nagetieren nur wenig in
die Gesichtsfläche vor. Immer
hin ist es auch bei diesen
schon stets als gesonderter
Knochen vorhanden.
Es stellt sich dar als
kleiner, flacher fast gleich
schenklig dreieckigerKnochen,
der im wesentlichen in dem
Augenhöhlenraume liegt und
vom Frontale, Nasale und
Maxillare umschlossen wird.
Das Jugale berührt es da
gegen, wie es sonst nur noch bei Camelus L. der Fall ist, nicht.
Hinter einem dornartigen Knochenfortsatze zeigt es ein rundes,
ziemlich großes Tränenloch.
Am nächsten steht, was die Form des Lacrymale betrifft, den
Procaviidae die Gattung Tayassus Fischer 1814. Doch ist eine
systematische Zusammenstellung allein wegen der einzig dastehenden
anatomischen und biologischen Verhältnisse der letzteren, von denen
weiter unten die Rede sein wird, nicht angängig.
Procaria Storr. 1780.
Ortlo II. Proboscidea.
Farn. Elephantidae.
Die zweite Ordnung, die der Proboscidea, zeigt ebenfalls ein
äußerst kleines, wenig in die Gesichtsfläche eingreifendes Tränenbein
von länglicher Form. Es ist
ein aufgetriebener Knochen, der
als Ansatzfläche der Sehne des
Orbicularis palparum dient. Bis
weilen erscheint es in zwei Teile
geteilt oder in früher Jugend
schon verwachsen oder bis auf
einen kleinen Knochenhöcker
am Orbitalrande reduziert. Es
wird von Frontale, Maxillare
und Jugale umschlossen, be
rührt dagegen das wenig aus
gedehnte Nasale nicht, ln seinem vorderen Teile besitzt es einen ziem
lich starken Knochenhöcker, hat aber in der Regel kein Tränenloch.
Eleplias L. 1766.
Spec.: E. africanus Blumenb. (jnv.).

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