Full text: Über das Tränenbein der Huftiere

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umschließen im wesentlichen nur gut die Hälfte des oberen Randes. 
Das untere Tränenloch befindet sich vor der Orbita in einem scharfen 
Einschnitt. Die Tränengruben sind gleichmäßig, länglich-eiförmig 
und schmaler als bei Cervus L Am oberen Rande sind sie steiler, 
nach vorn und unten etwas flacher. Sie greifen wenig in das Ju- 
gale, und mit einem rinnenförmigen Fortsatze, in das Maxillare 
über. Der innerorbitale Teil ist groß und enthält eine tiefe Ein 
senkung. 
Auch das Tränenbein der dritten Untergattung, Hyelaphus 
Sundev. wird von der Orbita aus nach unten hin wesentlich breiter. 
Die Ethmoidallücken sind unregelmäßig viereckig und liegen mit 
ihrer längsten Seite dem Lacrymale an. Sie umschließen zwei 
Hyelaphus Suudevall 1840. 
Drittel der oberen Kante desselben. Letztere verläuft, wie bei 
Cervus L., durch die Grube hindurch. Die Tränengruben sind 
ebenfalls wie die von Cervus L. nach vorn breiter und greifen 
ebenso mit ihrem vierten Teile in das Maxillare über. Nach vorn 
unten sind sie wenig flacher, am oberen Rande und nach der 
Orbita zu wie bei Cervus L. am tiefsten. Das untere Tränenloch 
befindet sich vor dem Orbitalrande. Der innerorbitale Teil ist nicht 
sehr groß und schwach gehöhlt. 
Wie im Lacrymale, so gleicht Hyelaphus Sundev. auch im 
Gew'eih, alles in kleinerem Maßstabe, sehr Cervus L. Hyelaphus 
Sundev. ist trotz geringer äußerer Ähnlichkeit mit den Muntiacinae 
nur eine kleine zwerghafte Form der Untergattung Cervus L. Mit
	        

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