Full text: Über das Tränenbein der Huftiere

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Hyelaphus Sundev., und Panolia Gray Zur Untergattung Cervus 
L. zählen, abweichend von Trouessart *) und in Übereinstimmung 
mit Matschie 2 ) die von ersterem unter der Gattung Rusa H. Sm. 
zusammengefaßten Arten, C. dejeani Pousargues, C. swinhoei 
Sclater, 0. malaccensis Cuv., C. aristotelis Cuv., C. leschenaulti 
Sundev., C. niger ßlainv., C. unicolor Bechstein, 0. equinus Cuv., 
C. pennanti Gray. Zur Gattung Rusa H. Sm. rechnen dagegen 
ausschließlich insulare Formen nämlich: R. russa Müll. u. Schlegel, 
R. floresianus, R. timoriensis Bl., R. moluccensis Quoy u. Gaimard, 
R. nigricans Brooke, R. mariannus Desmaret. Die von Trouessart 
ebenfalls zur Gattung Rusa H. Sm. gestellten Arten R. porcinus 
Zimmermann und R. kuhlii Müller u. Schlegel bilden dagegen die 
Gattung Hyelaphus Sundev. zusammen mit H. minor Sclater und 
H. culionensis Elliot. 
Diese letzteren weichen allein durch ihre geringe Größe von 
allen übrigen Hirschen der Gattung Cervus L. stark ab. Sie sind 
nicht einmal rehgroß, während die übrigen durchweg die Größe 
eines Rothirsches haben, die Hirsche der Gattung Rusa H Sm. 
aber stark damhirschgroß sind. Die Schweinshirsche dagegen sind 
den Muntjaks an Größe nur wenig überlegen und erinnern auch 
durch ihre hohen Rosenstöcke und deren Fortsetzung fast bis zu 
Cervus L. 1758. 
den Augenhöhlen sehr an diese. Abweichend aber von den Hirschen 
der Untergattung Cervus L. und den Muntjaks sind bei Hyelaphus 
Sundev. die Kälber gefleckt. 
’) Trouessart: „Catalogus Mammalium.“ 
-) Matschie: „Die Verbreitung der Hirsche.“
	        

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