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nach unten zu breiter, auf das Lacrymale beschränkt. Der inner
orbitale Teil ist etwas größer als der faciale.
Auch dies Untergattung Odocoileus Raf. stellt Lydekker ')
zur Gattung Mazama Raf. Trouessart * 2 ) vereinigt dagegen alle
noch nicht besprochenen amerikanischen Hirsche, abgesehen von
dem schon erwähnten Dorcelaphus Gloger, seiner Gattung Blastocerus
Wagn. 1844, und der Gattung Hippocamelus Leuckart 1816 in dieser
Untergattung. Nach der Einteilung Matschies 3 ) sind von ihr die
Großohrhirsche zu trennen und als Untergattung Eucervus Gray
zu der Gattung Cervus L. zu stellen. Sie sind im Westen Nord
amerikas heimisch und bewohnen zum Teil mit dem Virginier Hirsch
(0. virginianus Boddaert). gleiche Gebiete.
Es treten also zur Untergattung Eucervus Gray über die
Trouessart’schen Arten 0. columbianus Richardson, mit zwei Unter
arten 0. c. sitkensis Merriam und 0. c. scaphiotus Merriam, 0. he-
mionus Raf. mit den fünf Unterarten 0. h. californicus Caton, 0. h.
virgultis Hallcok, 0. h. peninsulae Lyd., 0. h. eremicus Mearns und
0. h. canus Merr. Es zählen weiterhin zur Gattung Odocoileus
Raf. die Arten 0. virginianus Boddart mit fünf Unterarten, näm
lich 0. v. borealis Miller, 0. v. macrurus Raf., louisianae Allen,
0. v. osceola Bangs, 0. v. texanus Mearns, sodann 0. leucurus Douglas,
0. couesi Coues u. Yarrow, 0. mexicanus Lichtenstein, 0. yucatanensis
Hays, 0. truei Merriam, 0. gymnotis Wiegmann und 0. savannarum
Cab. u. Schomb.
Die letzte Untergattung der Gattung Dama Fr. Ozelaphus K.-M,
1906 besitzt zum Unterschiede von Odocoileus Raf. Ethmoidallücken
die fast gleich groß, wie das Lacrymale selbst sind. Sie sind von
dreieckiger Form und schh'eßen die halbe vordere und die halbe
obere Kante des Lacrymale ein, dieses ist stark schräg nach unten
abgedrängt. Die Tränengruben sind nur am oberen Rande und
nach der Orbita zu etwas tiefer, nach vorn und unten werden sie
breiter und flacher und greifen wie bei Odocoileus Raf. nur wenig
auf das Maxillare und das Jugale über. Der innerorbitale Teil be
sitzt eine nur sehr kleine Knochenblase.
Abgesehen von Lydekker’s „The Deer of all Lands“ sind in der
mir zugänglichen Literatur gerade über die Cervidae der neuen
Welt nur wenige Angaben zu finden. Was Rütimeyer 4 ) von
ihnen sagt, die Verhältnisse im Baue des Tränenbeines be’ seinen
Gattungen Cariacus Lesson, Blastoceros Wagn. und Furcifer Wagn.
entsprächen denen von Capreolus Fr., entspricht nicht den Tatsachen.
Allein Mazama Raf. nähert sich in dieser Beziehung der letztge
nannten Gattung. Ebenso ist es unrichtig, wenn Rütimeyer die
Gattung Mazama Raf., aus welcher er seine Unterfamilie der
4 ) Lydekker: „The Deer of all Lands.“
2 ) Trouessart: „Catalogus Mammalium.“
3 ) Matschie: „Die Verbreitung der Hirsche.“
4 ) Rütimeyer: „Studien zur Geschichte der Hirscbfamilie.“

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