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CH a
I
CO COOH
I I
CO CHa. COH + CHa CO2 + CH3. COaH
I I
CHa COOH
I
COOH
Wenn es gelänge, die Diacetylcarbonsäure rein darzustellen,
so müsste sie sich beim Destillieren wahrscheinlich anders ver
halten. Es ist bekannt, dass Säuren mit der Gruppierung
CO
I
COOH
beim Erhitzen leicht CO-> abspalten und in Körper mit einer
geringeren C-Zahl zerfallen. Die Diacetylcarbonsäure müsste daher
Kohlendioxyd und Diacetyl entwickeln. Die Diacetylcarbonsäure
färbt eine blaue Lackmuslösung deutlich rot. Sie reduziert
Fehling’sche Lösung beim Erwärmen und gibt mit Eisen
chlorid eine charakteristische Rotfärbung.
Als Ketonsäure liefert sie ein Bis-Phenylhydrazon, ein
Bis-Nitrophenylhydrazon, ein Bis-Semicarbazon, ein Oxim, ein
Kupfersalz und einen Ester.
Der Diacetylcarbonsäure-Ester gibt seinerseits ebenfalls ein
Cu-Salz und ein Phenylhydrazon, wodurch er sich von dem
Malonsäurediäthylester unterscheidet. Die Bildung des Phenyl-
hydrazons ist daher von Bedeutung, da der Diacetylcarbonsäure-
ester dem Malonsäurediäthylester in seinem Siedepunkt, seinem
spez. Gewicht, seiner prozentualischen Zusammensetzung und
seinem äusseren Aussehen sehr nahe kommt.
Das dritte wichtige Glied in der Reihe zwischen der
Lävulinsäure und der Arabonsäure ist ein Triketonsäure von
der Formel
CHa . CO . CO . CO . COOH.
Um einen solchen Körper zu erhalten, könnte man vielleicht
die Methylengruppe der Diacetylcarbonsäure durch einen un-

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