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das sich durch Wasser in Diacetylcarbonsäure und Benzal
dehyd resp. Benzoesäure spaltet:
CO . CH 3 CO . CH*
GH s . CH = C< - ► C 8 H 5 . COH f CO<
CH,.COOH CH,. COOH.
Eine dieser Verbindung isomere Säure ist in Gestalt ihres
Esters schon längere Zeit bekannt. Es ist dies der Aceton
oxalsäure-Äthylester, der von Claisen und Styl os ‘) beschrieben
worden ist. Die freie Acetbrenztraubensäure CH.i . CO . CH, .
CO . COOH ist nicht bekannt. Will man sie aus dem Aceton-
oxaläther darstellen, so erhält man als Endprodukt die von
Jacobsen * 2 ) auf anderem Wege dargestellte Oxytoluylsäure 3 ):
ch 3
ch 3
ch 3 ch 3
CO
CO
CO CO
CH ä
CHä + 2H,.0
>- CH.. CH
\
\
\ / \
CO
CO
C(OH) CO
COO . C2H5
COO . C2H5
COOH COOR
ch 3
ch 3
CH


/ X
CO
CO
(OH). C C . CH 3
1! 1
CHä
CHä
CH CH
/
\x
C(OH)
c
COOH
COOH.
Wegen der nahen Beziehungen des Acetonoxalsäureesters
zu der Diacetylcarbonsäure und ihren Derivaten war es von
Interesse, sein Verhalten in einer Richtung zu studieren, in der
dies bis jetzt noch nicht geschehen war.
») B. 20, 2188.
2 ) B. 14, 2357.
s ) Claisen, B. 22, 3271.

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