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CH.,
I
CO
I
C = CH . CeHä
I
C = CH . C,H,
COOH
aufgefasst werden. Sie unterscheidet sich nämlich von der
früher von Henke ') beschriebenen /J-<5-Dibenzallävulinsäure, die
durch Kondensation von /L-Benzallävulinsäure mit Benzaldehyd
in alkalischer Lösung erhalten wurde und die bei 146° schmilzt,
durch einen bedeutend höheren Schmelzpunkt.
Was nun die Monobenzallävulinsäuren anbetrifft, so ent
stehen diese auch durch Kondensation von Lävulinsäure mit
Benzaldehyd, wobei jedoch der Aldehydrest in drei verschiedene
Stellungen, in die ß- oder <5 - Stellung eintreten kann. Es
sind daher drei isomere Säuren möglich, die auch in der Tat
bekannt sind.
«. CH :( . CO . CH 2 . C . COOH
II
CH . CbH-,.
ß. CH 3 . CO . C . CH 2 . COOH
ll
CH . Ci;H-,.
II
CH . GH-,.
Die a-Benzallävulinsäure ist von Thiele aus Angelicalakton
und Benzaldehyd erhalten worden. 2 ) Es entsteht dabei zunächst
ein doppelt ungesättigtes Lacton, das durch Aufspaltung die
ungesättigte Ketonsäure liefert.
>) Ann. 258, 133.
*) Thiele, Ann. 319, 181 u. 187.

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