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bewerkstelligt werden durch Überführung der Lävulinsäure in
Derivate mit doppelter Bindung und nachherige Abspaltung
dieser ungesättigten Reste durch Ozon nach den von Harri es
ausgearbeiteten Methoden. Durch Reduktion der Carbonyle
und Umwandlung der Methylgruppe in CH 2 . OH über das
Bromprodukt hinweg gelänge man so zu der Arabonsäure ge
mäss dem Schema:
CH.,
1
CH,
1
CH,
CO
1
CO
CO
CH 2 -*
- C=R —
1
CO
CH 2
C=R
CO
COOH
COOH
COOH
CH,
CH 2 Br
CH 2 OH
CHOH
CHOH
CHOH
|
CHOH
CHOH
CHOH
CHOH
CHOH
CHOH
COOH
COOH
COOH,
worin R einen ungesättigten Rest z. B. =CH . C«Hs, =CH . CH,,
= CH . Cc,H4 . CH,0, =N . OH usw. bedeutet. Die Arabonsäure
kann durch Wasserabspaltung in das entsprechende Lacton,
dieses durch Reduktion in eine Pentose übergeführt werden.
Aus der Pentose gewinnt man durch Aufbau nach der Cyanhydrin-
synthese die Hexose. Das soeben aufgestellte Schema zeigt den
Weg, der zur Erreichung des Endziels einzuschlagen war. Die
Lävulinsäure musste fürs erste in Derivate übergeführt werden,
in die ein, zwei oder drei ungesättigte Reste eingetreten sind.
Für den vorliegenden Zweck am geeignetsten wäre ent
schieden eine Tribenzallävulinsäure von der Formel:
CH : CH . C„H 3
!
CO
C = CH . CcHs
I
C = CH . C b H 5
COOH,
die bei der Behandlung mit Ozon sämtliche Benzaireste

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