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17. 4. tritt der Exitus nach urämischen Erscheinungen und all 
gemeinem Kräfteverfall ein. 
Die Autopsie ergibt als wesentlich hier interessierenden 
Befund: Wirbelmetastase bei Care, prostatae, Compression der 
Meduila, Pyelonephritis beiderseits. 
Diese letzten Fälle beweisen uns also, wie vorsichtig 
wir in unserer Diagnose sein sollen. Ebenso wichtig ist 
jedoch die Mahnung, die sie an uns ergehen lassen, eine 
vorsichtige Prognose bei der Hernia epigastrica zu stellen. 
Man soll diese nur dann als günstig bezeichnen, wenn 
man jede andere, besonders Magenerkrankung, ausschließen 
kann. Da dies aber in manchen Fällen sehr schwierig 
oder unmöglich ist, soll man eine Frist von einem halben 
bis zu einem ganzen Jahr ansetzen und dem Pat. sagen, 
wenn diese Zeit ganz beschwerdefrei verstrichen ist, werden 
die alten Beschwerden nicht wieder auftreten. Besonders 
bei älteren Leuten soll wegen des möglichen Bestehens 
eines Carcinoms diese Frist nicht zu kurz gestellt 
werden. Denn wenn ein Patient, dem man völlige Gesund 
heit vorhergesagt hat, mit denselben oder heftigeren 
Beschwerden nach kurzer Zeit wiederkommt oder sogar 
an Carcinom zu Grunde geht, so trägt das prognostische 
Versehen, wie Witzei treffend sagt, nicht zum Ruhm 
seines Arztes bei. 
* 
Zum Schlüsse gestatte ich mir, meinem hochverehrten 
Lehrer Herrn Geheimrat Professor Dr. Helferich für die 
gütige Ueberlassung des Materials und ihm, wie Herrn 
Assistenzarzt Dr. Axhausen, für die liebenswürdige 
Unterstützung bei dieser Arbeit meinen ergebensten Dank 
auszusprechen.
	        

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