Full text: Zur Symptomatologie und Pathologie der Tumoren der Kleinhirnhemisphären

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Kniehackenversuch beiderseits leicht unsicher, keine 
Differenz. 
Pinselberiihrungen prompt beiderseits. 
Spitze und Kopf einer Nadel werden gut unterschieden. 
Schmerzempfindlichkeit vielleicht etwas gesteigert. 
Der stereognostische Sinn ist beiderseits ohne Störung. 
Gleruchsinn beiderseits ohne Störung. 
Puls 72 klein, leicht unregelmäßig. 
Herztöne dumpf, 2. Ton unrein. 
Lungen o. B. 
Leib weich, nicht empfindlich. 
Gang nach beiden Seiten taumelnd, nach Art eines 
Betrunkenen. 
Bei Fussaugenschluss anfangs leichtes Schwanken, all 
mählich fällt er nach hinten um. 
Während der Untersuchung macht Pat. einen müden 
Eindruck, gähnt oft, giebt aber auf Befragen gut und klar 
Antwort. 
Urin: o. B. 
21. IH. 07. Lumbalpunktion: Über 700 mm 
Druck. Nach Ablassen von 4—6 cbcm (incl. Steigrohr) 
Druck 500 mm. Punction abgebrochen. 
17a Nissl. Ganz geringe Opalescenz. 
Keine Lymphocy tose. 
Rechts seitlich vom Schädel, an der Stelle der Druck 
empfindlichkeit, etwas schmetternder Perkussionsschall. 
Das rechte Auge bleibt beim Blick nach oben etwas 
zurück. Nystagmus horizontalis. L. Lidspalte vielleicht 
etwas kleiner als R. 
Nachmittags : Erbrechen, heftige Kopfschmerzen, 
zuerst in der Stirne, dann im Hinterkopfe, schläft viel, 
heute auch auf der rechten Kopfseite. Den Kopf dabei 
auffallend im Nacken. Keine Nackensteifigkeit. 
22. HI. Mehrmals Erbrechen, klagt über Kopf 
schmerzen im ganzen Kopf. Schläft sehr viel. Kopf sehr 
weit nach hinten gebeugt. Weinerliche Stimmung. Keine 
Nackensteifigkeit oder Schmerzhaftigkeit des Hinterkopfes.
	        

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