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Dei - Beginn der Erkrankung zeigt folgendes Bild:
Unter dem Endothel streifen- oder herdförmige zellige
Infiltration, junge Bindegewebszellen, sowie Leucozyten, peri-
vasculäre Zellanhäufung der in die Tiefe gehenden Gefäße.
Das Endothel ist meist noch deutlich erkennbar, doch ist
ein geschlängelter Verlauf desselben, eine Vermehrung der
Zotteu unverkennbar. Die Gefäße sind prall gefüllt. Im Ge
webe Blutungen.
Bei fortschreitender Erkrankung nimmt die Zellinfil;
tration zu. Das Endothel ist stellenweise geschichtet und
nicht mehr überall deutlich von den Granulationsmassen zu
unterscheiden. Letztere finden sich auch meist in rundlicher,
tuberkelähnlicher Form in den tieferen Schichten des Fett
gewebes vor. Deutliche Gefäßvermehrung. Kleinere und
größere Blutungen im Granulationsgewebe, sowie scholliges
Pigment.
Das sonst unter dem Endothel liegende Fettgewebe ist
somit durch entzündliches Granulationsgewebe ersetzt worden.
Letzteres wird dem Verlauf des Entzündungsprocesses ent
sprechend in Bindegewebe umgewandelt, und wir finden so
zellreiches, streifenförmiges junges Bindegewebe unter dem
Endothel in schmäleren und breiteren Lagen und strang
förmig in die Tiefe ziehend. Auch ausgedehnte Nekrosen
im Zentrum, die Reste von Blutungen erkennbar, finden sich
häufig vor. Zwischen den Bindegewebszügen lassen sich
noch einzelne Fettzelleu, sowie kleinere Komplexe solcher
erkennen.
Schließlich finden wir Bilder, in denen das Endothel
auf einem mächtigen Streifen Bindegewebe sitzt. Die Grund
substanz ist fast homogen, läßt aber noch hier und da breite,
wellenförmige Bänder erkenen, dazwischen liegen die sehr
spärlichen, spindelförmigen Kerne. Vom unteren Rand
dieses Bindegewebshandes ziehen dicke Streifen desselben zell-
armen Bindegewebes bis in die Tiefe, in das Fettgewebe hinein.
H o f f a macht dann darauf aufmerksam, daß sich
die von ihm exstirpierten Geschwülste bereits makroskopisch
von reinen Lipomen in drei Punkten wesentlich unterscheiden.
Fr führt folgendes aus;

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