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der Achillessehne abhängig sei, und daß sie etwa in der
Hälfte der von ihm untersuchten 225 Fälle bis an die
seitlichen Ränder derselben reicht. An der Außenseite sei
dies fast immer der Fall. Die bursa liegt hier mithin der
Oberfläche gewöhnlich näher und wäre bei einer eventuellen
Eröffnung diese Stelle als Eingangspforte zu wählen. An
der Innenseite, wo der Schleimbeutel meist weniger tief reicht
als außen, wird er des Öfteren von einigen Millimetern der
Sehne überragt. Die seitliche und obere Deckung des
Schleimbeutels wird von den vom Peritendinum dachförmig
gegen den Knochen abfallenden Bindegewebszügen gebildet,
von denen er sich seine dünne capsula propria erborgt, die
als solche nur dorsal und seitlich besteht, dann aber nicht
mehr differenzierbar in das Periost des Calcaneus resp. des
Peritendinums der Sehne übergeht, sodaß die vordere und
rückwärtige Wand der bursa nur durch das dieselbe aus
kleidende, normaler Weise einschichtige, Endothel repräsentiert
erscheinen. Von dem die dorsalen lockeren Bindegewebszüge
reichlich durchsetzenden Fettgewebe des retroarticulären
Raumes springen in den meisten Fällen oft tief in die
Höhle der bursa hineinragende, die obere Wand, die dünnste
Stelle der Kapsel einstülpende, glatte zungenförmige Fett
lappen in das Innere des Schleimbeutels vor. Die vordere
knöcherne Wand trägt fast durchweg einen sich noch auf
die dorsale Fläche des Calcaneus fortsetzenden Bezirk des
*
Schleimbeutels, der von der Sehne nicht mehr, gedeckt
erscheint. Dort wo dieselbe dem Knochen anliegt, ist norma-
liter eine durch den Abdruck der Sehnenbündel gegebene
feine Längsstreifung erkennbar.
Weitere Untersuchungen ergaben, daß ganz unver
änderte, insbesondere in ihrer vorderen periostalen Wandung
vollkommen glatte Exemplare eigentlich selten Vorkommen.
Häufig findet man denjenigen Teil der vorderen Wand, dem
die Sehne unmittelbar anliegt, entweder diffus verdickt, oder
er trägt stellenweise verdickte Paitien 'an sich, w’ährend der
dorsale Teil der vorderen Wand, w r o also die Reibung der
Sehne fehlt, solche Veränderungen nicht zeigt. Es handelt
sich nach mikroskopischer Untersuchung um leichte hyper

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