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die Naphtalin-1,2 Carbonsäure vorliegt, welche beim Erhitzen ein
schönes Anhydrid gibt, 1 ) wurde das erhaltene feste Produkt im
Vakuum sublimiert, wobei sich farblose Nadeln oder dünne
Prismen bildeten.
Die Analyse gab von absolut getrennt dargestellten Proben
übereinstimmende Zahlen, die auf die Natur des sublimierten
Präparats jedoch keine Schlüsse zu ziehen gestatteten.
I. 0,1294 g Sbst.: 0,3101 g C0 2 ; 0,0543 g tf 2 0
C = 65,36%; ff—4,69%.
II. 0,0997 g Sbst.: 0,2171 g C0 2 ; 0,0368 g ff 2 0
C= 65,28%; ff =4,54%.
Der nicht sublimierte Körper kann durch Waschen mit
Chloroform und Umlösen in Äther farblos erhalten werden.
0,1618 g Sbst.: 0,3558 g C0 2 ; 0,0854 g fi 2 0
C = 60,01%; ff = 5,91%.
Diese Zahlen passen auf die Formel C7H8O3, für welche
sich berechnet
C = 60,00%; H = 5,71 %.
Auch hieraus lässt sich nichts über die Konstitution des Phe-
nanthrendiozonids sagen.
3. Diphenyl-Ozonid.
Das Ozonisieren und Abdunsten des CfiCh geschah wie
beim Naphtalin- und Phenanthren-Ozonid. Die zurückbleibende
Masse wurde auch mit absolutem Äther zur Entfernung des
unveränderten Diphenyls gewaschen und darnach als fast farb
loses krystallinisches Produkt erhalten. Beim Erhitzen explodiert
es stark. Trotz langen Ozonisierens waren die Ausbeuten an
dem Ozonid äusserst schlecht.
Es gab:
1 g Diphenyl nach 27? stiind. Oz. 0,06 g Ozonid
1 g' „ „4 „ „ 0,08 „
2 g „5 „ „ 0,09 „
Das Ozonid ist flüchtig, worin vielleicht auch eine Ursache
der geringen Ausbeuten zu suchen ist.
’) Cleve, loc. cit.

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