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\/°- 0 + HüO
H ,0 -f 0
= Cti;(. CO . CHO +
2CHO . CHO + 3H 2 0 2 .
• c.
CLL M) . o + h 2 o
Von einem Versuch, die beiden Osazone zu trennen, wurde
in Anbetracht der äusserst geringen Ausbeuten an dem Ozonid
Abstand genommen.
Als Dieckhoff 1 ) die alkoholische Lösung des Ozotoluols
mit Phenylhydrazin versetzte, erhielt er einen krystallinischen
Körper, den er nicht reinigen konnte, auch konnte er keinen
konstanten Schmelzpunkt erhalten. Am häufigsten fand er ihn
bei 87°. Die Analysen des Hydrazons führten auch zu keinem
Resultat.
3. m-Xylol-Ozonid.
Wie oben bemerkt, hat Renard auch schon das o-Xylol mit
Ozon beladen. Er hat das erhaltene Produkt aber nicht weiter
untersucht, und er bemerkt nur ganz kurz, „dass es in allem
dem Ozobenzol und Ozotoluol vergleichbar wäre.“
Zu meinen Versuchen wandte ich m-Xylol statt der o-Ver
bindung an, weil die beiden Methylgruppen in 1,2 Stellung bei
der Ozonanlagerung in sterischer Beziehung hinderlich sein
können.
Zuerst wurde das m-Xylol (wie Renard es für das o-Xylol
vorschreibt) bei 0° ozonisiert. Das Ozonid ist im Gegensatz
zu den beiden bisher beschriebenen nicht mehr gelatinös,
sondern harzig, es lässt sich z. B. zu Fäden ausziehen. Trocken
*) loc. cit.

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