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In diesen zentrischen Formeln will er zum Ausdruck
bringen, dass sie weder Benzol- noch Naphtalinsysteme ent
halten, dass aber durch jede Gleichgewichtsstörung, z. B. Addition,
solche entstehen.
Thiele 2 ) schlägt folgende Schemata vor.
Durch die an den Kohlenstoffatomen der Mittelringe ver
bleibenden Partialvalenzen erklärt er die Reaktionsfähigkeit .
dieser Kohlenstoffatome.'
Die folgenden Untersuchungen beschäftigen sich mit der
Einwirkung des Ozons sowohl auf das Benzol und
seine Derivate als auch auf mehr kernige Ver
bindungen. Sie können einen Beitrag zu der Frage liefern,
wann wir in den Konstitutionsformeln der aromatischen Sub
stanzen doppelte Bindungen anzunehmen haben.
Die Grundlage zu vorliegender Arbeit boten die Unter
suchungen von Harries und seinen Schülern 3 ) über die Ein
wirkung des Ozons auf ungesättigte Verbindungen. Bei einer
grossen Anzahl solcher Körper haben sie nachgewiesen, dass sich
’) A. 257, 52 (1890).
*) Ann. 306, 141 (1899).
:l ) Harries und Weil, Ber. 37, 845 (1904L
„ und de Osa „ 37, 842 (1904).
Langheld, lnaug. Diss. Berlin 1904.

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