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etc., welche unzweifelhaft aus Sen. l£p. QVI,I, 11 entlehnt
sind. B. selbst erwähnt hierzu: „Ces vers sont originaires
de Grece, et ont este faits latins par le plus sage homme
de son temps (= Cicero).“ Auch nach der Äußerung Senecas
(Ep. CVII) soll Cicero diese Verse ins Lateinische übersetzt
haben; sie sind aber in seinen Werken nirgends auzufinden.
Kolothes (ein epikuräischer Philosoph im 3. Jh. v. G.):
B. legte einem französischen Grammatiker seiner Zeit, weil
derselbe in gehässiger Weise seine Widersacher angriff, den
Namen „Colotes“ bei, indem er wohl Bezug nimmt auf den
durch seine gehässigen Ausfälle gegen die älteren Philosophen
bekannten K. (a II 639—644). Ferner wird K. noch erwähnt
a I 780 und 860.
Korinna (Anfang des 5. Jh. v. C.): K. wird genannt
a II 698, 699.
Krantor (3. Jh. v. C.): B. erwähnt K. b 714.
Leonidas (1. Jh. n. C.): Über L. bemerkt B. a II 626,
daß er als Epigrammatiker bei weitem nicht so bedeutend
sei wie Martial (s. u. S. 104, Martial).
Diogenes Longinos (3. Jh. n. C.): a I 847 nennt B.
L.’s Abhandlung ü(j>ous“ und sagt: „Le premier
Discours que je vous ay envoye de l’Eloquence, 161 ) sera bien
tost suivi d’un second, oü je parle du Critique Longinus, et
du Traite qu’il a fait rapi ityou;, dont il faut considerer les
parties. C’est une matiere qui me plaist, et j’aiine pa.r fan-
taisie, et sans pretendre jamais ä la joui'ssanpe de cet<(e
sublime Reine des ames, »Hane qualem nequeo iponstrare,
et sentio tantum.«“ Es ist jedoch bei dieser Absicht B.’s
geblieben! ^
L. wird ferner erwähnt: a II 326, 620 und b 768.
Lukianos (2. Jh. n. C.): a 11 288 erwähnt B., da^
L. nur aus Wißbegierde zum Christentum übergetreten sej,
um dann, nachdem er die christliche Kirche genügend kennen
gelernt hätte, zu seinem Heidentum zurückzukehren.
a II 569 findeq wir folgendes Gitat aus L.’ „Skythps“
in französischer Sprache: „Vous avez veu toqt, ayaqf veü
Solon. C’est Athenes; c’est lq Grece; Vou^ n’estes plus
estranger.“ Diese Wprte des Toxaris an Ayacharsis führt

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