Aischylos (525—456 v. C.): Yon A.’ Tragödien
werden erwähnt: 1) a II 539 „üpojjirjttsü;“ — B. bemerkt,
daß „la Force et la Violence“ (Kpato; xai Bt'a) als handelnde
Personen in diesem Werke auftreten.
2) a II 540 “Eö|i£vf&c“
3) a II 554 „Ilspaai“.
Daß B. die beiden letzt genannten Werke mindestens
ausführlicher und mit Gewinn gelesen hat, ergibt sich aus
verschiedenen Bemerkungen über diese Dramen: 1) Tn den
„EöjjlevcSes“ über die Eumeniden und deren Bezeichnung.
B. bemerkt, daß „elles sont appellees les venerables Furies,
les grands, les justes et les impitoyables (v. 362) Demons;
oü elles sont les Juges des Criminels (v. 547) . , oü
elles contestent longtemps avecque Minerve, ä laquclle
finalement elles cedent, comme de moindres Deesses ä une
plus grande (v. 700); vgl. u. Heinsius, S. 196. 2) In den
„llipaai“ über den Gebrauch des Wortes „barbare,“ das
5—6 Mal von einem Perser zur Bezeichnung seiner eigenen
Nation angewandt werde 136 ) a I 256 erwähnt B., daß
A. das Wort „6 npoqj-qtrjs“ als Femininum gebraucht habe
(xa; TCpocprjta;); in den „Lettres diverses“, Paris 1663,
(t. II, p. 131) heißt es: xac xovo^xa?. Das Vorhandensein
eines solchen Wortes ist mir nicht bekannt.
Aisopos (um die Mitte des 6. .Th. v. C.): a II 687
lobt B. die Fabeln des A. und fügt hinzu „Socrate, Platon
et les autres Philosoplies les ont alleguees“. B. nimmt hier
ohne Zweifel Bezug auf Plat. Pliaed. 60 d, wo berichtet wird,
daß S. im Gefängnis die zuvor nur in Prosa umlaufenden
Fabeln des A. in Verse gebracht habe.
Alexis (ein Komiker aus dem 4. .Th. v. 0.): a II 518
wird A. lobend erwähnt (vgl. u. S. 60/1, Menandros).
Alkaios (um 700 v. C.): a II 572 erklärt B. den
A. und Horaz für die bedeutendsten Lyriker der Antike und
vergleicht mit ihnen Malherbe. Die Stelle lautet: „C’estoit
(Malherbe) en effet un Poete de la force des premiers Lyriques;
d’Alcee que nous avons perdu, et d’Horace qui nous reste;
car ils inventoient aussi quelquefois, et hazardoient des choses
nouvelles.“

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