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Im folgenden geben wir sodann ein Verzeichnis der
von Balzac irgend einmal zitierten oder doch genannten
griechischen Autoren mit Einschluß auch derjenigen Philo
sophen, deren Werke entweder garnicht oder doch nur
bruchstückweise erhalten sind m ).
Achilles Tatios (um 300 n. C.): B. erwähnt (a II
624) A’ Roman „Leukippe und Klitoplion“ und knüpft
folgende Bemerkungen über A. an: „. . . . II y a . . . . un
Hymne ou une Chanson ä l’honneur de la »Rose«, dans
l’Histoire amoureuse de Clitophon, et de Leucippe, composee
par A. T., qui n’est guere moins estime qu’Eliodore, par
ceux qui n’ont guere plus de jugement que Monmor“ 134 ).
B. weist hier, und mit Recht, einige unbedeutende zeit-
genössiche Kritiker zurück, welche A. die Bedeutung Heliodors
zu geben versuchten.
Agatlion (um 400 v. C.): a II 47 verwirft B. den
Ausspruch des A., welcher in französischer Übersetzung lautet:
„cela seulement est vray-semblable, ainsi que disoit A., que
beaucoup de choses arrivent contre la vray-semblance.“
Ferner erwähnt B. (a I 542) das Urteil des Aristoteles über
A.’s Tragödie „Antlios“ (Arist. poet. 9).
Claudius Ailianos, der Sophist (ein Römer im 2. Jh.
n. C.): a II 443 schreibt B.: „. . . . un vieux manuscrit
Grec .... m’est tombe heureusement entre les mains; . . . .
L’Autheur de ce Manuscrit .... seüible avoir le mesme
dessein que le Sophiste Aelian; mais sa fagon d’escrire est
un peu plus estenduö; et son ouvrage se peut nommer un
Meslange de choses communes et de choses rares.“ Aus
diesen Worten geht hervor, daß er eine Kenntnis der
Schreibart A.’ besaß. Über die Frage, welchen Text B.
eingesehen hat, vgl. u. Plutarch, S. 67.
Aischines (389—314 v. C.): A. wird erwähnt als der
erbitterte Gegner des Demosthenes: a I 681 135 ) und a II 568.
Die bei Photios (cod. 61) erzählte Anekdote, daß A. seine
drei Staatsprozeßreden den Grazien, seine neun Briefe den
Musen verglichen habe, wird von B. a II 391/2 erwähnt
(s. u. Photios, S. 143).

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