Full text: Die literargeschichtlichen Kenntnisse und Urteile des Jean-Louis Guez de Balzac

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91) Vgl. B.’s Irrtum a I 777, wo es heißt: „C’est ä mon gr6, une 
belle ehose que ce Senat feminin, qui s'assemble tous les 
Mecredis (!) chez Mme. **.“ 
92) Tallemant des Röaux (a. a. 0., IV, p. 94) freilich hat die Nicht 
zugehörigkeit B.’s zu diesem Vereine überliefert, er ist jedoch 
nicht genügend beachtet worden. Von den modernen Literar 
historikern ist Livet der erste gewesen, welcher das Richtige 
erkannt hat (vgl. Livet, Pr^cieux etc. p. 13). Julleville und 
Suchier-Hirschfeld haben sich Livet angeschlossen, während 
Lotheissen, Junker, Kreysig u. and. noch auf dem alten Stand 
punkt verharren. 
93) Vgl. K. Schirrmacher a. a. O., Bd. 96, S. 113 und 126. 
94) a I 249/51, 4. Febr. 1633. 
95) Ihre Mutter hieß Julia Savelli. 
96) a I 250: . . une Dame de mon voisiuage qui a la mesme 
passion pour le Roy de Suede que Mlle. de Rambouilllet.“ 
97) Lettres de Chapelain, 1.1, 345, 398, 406, 413, 414, 448, 452, 509, 
609, 693 u. and. t. I, 452 heißt es: „J'ay leu vostre lettre de 
consolation (a I 1034) encore une fois ä l’hostel de Ram 
bouillet, ou plutost je l’ay oui lire. Car Mlle. de Rambouillet 
la voulut lire eile mesme pour en mieux gouster les beautez, 
et ses auditeurs, outre moy, furent: Mme. sa mere, Mlle. Paulet, 
Mrs. les marquis de Rambouillet, de Pisani et de Montausier 
... II ne se peut dire combien eile fut lou4e et estimde de 
tout le monde et les applaudissemens que vous en receutes. 
J’eus charge de toute la compagnie de vous le faire s?avoir et 
de vous remercier pour le contentement qu'on en receut de ce 
que vous avez fait une si belle chose.“ 
98) Vgl. b 575. 
99) Lettres de Chapelain, t. I, p. 312; vgl. Livet, Prdc. p. 35/6. 
100) Man kann dieses Jahr als Gründungsjahr ansehen, obgleich die 
Akademie das vom »au mois de Janvier l’an de gräce 1635« 
datierte, also ein Tagesdatum nicht tragende Stiftnngspatent 
noch nicht hat, weil sie am 13. März 1634 ihre erste öffentliche 
Sitzung abhielt und damit den Charakter einer Akademie an 
nahm; die förmliche Organisation erfolgte erst später, begann 
aber schon mit dieser Sitzung. Lotheissen datiert die Gründung 
vom 28. Jan. 1635, weil dort das Stiftungspatent der Akademie 
übergeben worden sei; vgl. Fahre, a. a. O., p. 174. 
101) Man entschied sich für diesen Namen am 20. März 1634, doch 
wurde sie öfter auch noch anders benannt, 
102) Ob freilich der Kardinal diese letztere Absicht wirklich in 
bestimmter Form gehegt hat, darf bezweifelt werden; vgl. Fahre, 
a. a. O., p. 14, während Rouxel, a. a. 0., p. 4 und Kerviler, 
Conrart, p. 39 anderer Ansicht sind. Sollte der Kardinal aber
	        

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