Full text: Die literargeschichtlichen Kenntnisse und Urteile des Jean-Louis Guez de Balzac

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instruction sur quelques endroits de sa Tragedie . . . Luy 
tout au contraire n’a pas voulu recevoir mes civilitez, il s’est 
cffarouchö de mes complimens: je luy ay demandü instruction, 
et il m’a jettö des pierres.“ Die meisten Zeitgenossen, wie 
z. B. Chapelain ihl ), Huygens 258 ), standen auf B.’s Seite und 
verurteilten H.’ gehässiges Vorgehen. 
Nicolas Heinsius, der Sohn des vorigen (1620—1681): 
a I 1006 schreibt B. ihm einen Brief voll schmeichel 
hafter Lobsprüche, und ebenso a I 1019/20, indem er sich 
für das ihm übersandte Werk, eine Ausgabe des Claudianus, 
und für ein Gedicht an die Königin Christine von Schweden, 
bedankt (s. o. S. 90). 
Ferner finden sich einige Bemerkungen B.’s über die Ge 
dichte des H.: b 764, 777 und 780. 
Constantin Huygens (1596—1687): B. hat ihm einen 
sehr schmeichelhaften Brief geschrieben (a I 157/8); auch 
sonst noch äußert sich B. sehr anerkennend über H.: a I 172, 
244/5, 407, 487/8, 501, 560/2. 
Lessius (1554—1623): a II 264 zitiert B. die Bemer 
kungen des L. zu seinem Freunde Lipsius: „C’est assez faire 
l’enfant, et s’amuser ä ce jeu de rnots et de syllabes, il faut 
vieillir plus serieusement, et dans de plus’graves et'de plus 
importantes pensöes.“ 
Genannt wird L. noch a II 2 56. 
.Tustus Lipsius(1547—1606): Es wird Bezug genommen: 
1) a I 117/8 auf Lipsius, Opera 2 ' 19 ) B 93 a; 336 a; 377 a, 
2) aj 197 „ „ „ A 415, 
3) a II 393 „ L.’ günstiges Urteil über Scaliger, 
4) a II 488 „ Lipsius, Opera B 11 a, 
5) a II 596 „ „ „ A 165 a, 
6) a II 604 „ „ „ A 358 a; B 83 a; 99 b, 
7) a II 622 „ „ „ A 237 b. 
Mit Recht tadelt B. a II 369 und a II 608 (in einer 
besonderen Abhandlung „de Imitatione Lipsianae/Latinitatis“) 
den geschraubten und unnatürlichen Stil des L. und warnt 
vor Nachahmung dieser überladenen Schreibart; vgl. Allg. 
deutsche Biographie XVIII, S. 744.
	        

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