Full text: Die literargeschichtlichen Kenntnisse und Urteile des Jean-Louis Guez de Balzac

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comptant les mesmes Fables, dont Seneque se mocque dans 
sa Troade ... et que . .. il n’ait point eu honte d’escrire 
ceux-ey, qui sont si faux, bien qu’ils soient escrits en con- 
firmation de la verite: — — — 
— — at male conscios 
Manes exagitant sulpliureo in lacu 
Crinitae colubris Eumenides nigris, 
Et jejuna avidi guttura Cerberi, 
Et numquam saturi copia Tantali. 214 ) 
N’est-ce pas une belle chose qu’un .Tuif dogmatise en 
une Religion estrangere, et qu’immediatement apres la longue 
Conference qu’il a eue avec S. Jean, il vienne debiter d’aussi 
mauvais contes sur le Tiieatre, que s’il estoit entretenu 
avec un Prestre de Grece? Icy B. a este tente par ces 
meschantes Eumenides dont il parle. Presque tous nos 
Modernes ont fait un faux pas en cet endroit “ B. 
hat, wie bereits oben bemerkt, im Grunde Recht mit seinem 
Tadel, er erhebt indes hier eine kleine, unwichtige Sache zu 
einer bedeutungsvollen, macht gleichsam aus einer Mücke 
einen Elefanten. 
3) Camden (1551—1623): In einem an den Earl of 
Exeter gerichteten Brief (a I 204/5), welcher die Taten und 
den Ruhm der Königin Elisabeth in den prächtigsten Farben 
schildert, nimmt B. Bezug auf C.’s „Vita Elisabethae“, indem 
er berichtet, daß die Königin die Tragödien des Sophokles 
und die Reden des Isokrates ins Lateinische übersetzt habe. 
4) Dempster (1579—1625): a I 811 nennt B. ihn 
„l’indecrotable Demsterus.“ 
5) Philip Sidney (1554—1586): S. wird lobend erwähnt 
a II 619. 
Klein ist zwar nur der Kreis der genannten Autoren, 
aber B. hat wenigstens Buchanan und Camden gelesen; ein 
Urteil über die englische Literatur im allgemeinen gibt er 
uns nicht. 
§ 2. Deutschland. 
B. berichtet nur wenig über die Deutschen, und nicht 
mit Liebe; er betrachtet dieselben als halbe Barbaren, deren
	        

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