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1) auf V/s Kommentar zu Aristoteles, in welchem der
erstere erwähnt, daß Cicero viele Stellen in A.’ Schriften
falsch verstanden habe. — a I 410. (Petri Victorii Commentarii
in primum librum Aristotelis de Arte Poetarum, Argentin.
1573, sec. ed., -fol.: Prol. p. XII.)
2) auf dasselbe Werk— a II 369, wo Virgil bedeutend
geringer geschätzt wird als Lucretius (s. o. Vergilius); B. ist
mit diesem Urteil des V. durchaus nicht einverstanden. (Com
mentarii, Prol. p. VII.)
3) auf V.’s Klage, welche er gegenüber de Thou bei
ihrem Zusammentreffen in Florenz äußerte, nämlich darüber,
daß nur geringer Lohn und Dank durch die Veröffentlichung
von Werken zu erwarten sei 242 ) — a I 753; vgl. Chapelain
t. I, 174.
4) auf V.’s Urteil über Casa’s Epitaph des Contarini
(in der Einleitung zu C.’s Werken, ed. Vettori) — a I 757.
Große Anerkennung findet V. in B.’s Schriften: a II 644
bezeichnet er ihn als „un homme de merite“, aber trotzdem
finden die Briefe und Reden desselben nicht seinen Beifall,
wie er durch einen Brief an Chapelein zu erkennen gibt
(a I 774.) Es heißt in demselben: „J’ay tousjours beaucoup
d'amitie pour V., bien que je sois contraint de vous advouer
que j’ay peu d’estime pour les Lettres, et les Oraisons que
je viens de lire. C’est du vin, qui veritablement n’est pas
gastö II ne fait point de solecismes: 11 n’est point
barbare: il est mesme Citoyen Romain; mais il est de la lie
du Peuple. . . . Vous ne s^auriez croire combien il faut de
resolution, pour aller quelquefois dune page ä 1 autre ....
Quelques-unes de ses Prefaces m’avoient donne goust pour
ses Lettres, qui m’ont desgouste de teile sorte, que j ay peur
den estre malade, si les vostres ne me remettent en appetit.
. . . En un mot il n’est nullement Orateur en ses Oraisons:
Mais cela n'empesche pas qu’ailleurs il ne soit docte et
judicieux “ s. ferner a I 772, 773, 785; (vgl. hierzu
auch die Urteile Chapelains über V.: t. I, 334, 351, 365,
381/2, 390 und 398).
Vida (1480—1566): a I 828 wird Bezug genommen
auf V.’s Elegie „Gelelmi Vidae, et Leonae Oscasalae Manibus“,

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