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Goeffeteau (1574—1623): C. ist nach B.’s Angaben
-'einer seiner Lehrer der französischen Sprache gewesen, so
sagt er a I 388: „Si je ne spavois escrire selon les regles,
il faudroit certes que j’eusse la conception bien dure, et que
je fusse incapable de discipline. Que me serviroit-il d’avoir
veü le Cardinal du Perron; d’avoir eu mille copferences avec
le bonhomme Malherbe: d’avoir fait mon cours en langue
Franpoise sous Messire Nicolaus Goeffeteau; et finalement
d’avoir löge chez le Pere Baudoum. . . ,“ 22fi ) An anderer
Stelle schreibt B., daß er regen Briefwechsel mit C. unter
halten habe; a II 605 heißt es: Estant encore enfant, j’avois
grand commerce de Lettres avec feu Monsieur C. . .. Ce
spavant Prelat se contenta tousjours de »Monsieur« dans nostre
commerce et ne me fit point lä-dessus d’esclaircissement“.
Merkwürdigerweise ist jedoch von diesem Briefwechsel nichts
erhalten als ein Brief B.’s vom Jahre 1618 (a I 215/6), sodaß
die Vermutung, daß B. es nur zu seinem Ruhme gesagt
habe, wohl berechtigt sein kann; um so mehr aber, wenn
wir ein sehr schmeichelhaftes Lob G.’s über B. auch nur in
des letzteren Schriften erwähnt finden (a II 127).
Genannt wird C. verhältnismäßig wenig, in Anbetracht
des großen Einllusses, welchen B. ihm für seine Ausbildung
der französischen Prosa zuschreibt, nämlich nur noch:
a II 289, 342, 371, 605, b 607.
Jean Crassot, Philologe (f 1626): C. wird a I 811
als ,,le vilain C.“ bezeichnet.
Daurat (f 1588): Auf den D. 1567 von Karl IX. ver
liehenen Titel „Poeta regius“ und auf die mit diesem Titel
verbundene Pflicht, alle Schriftsteller seiner Zeit, bedeutende
und unbedeutende, mit verschwenderischem Lob bedecken
zu müssen — B. erwähnt es wenigstens — wird Bezug
genommen b 460 und a I 803, wo B. hinzufügt: „. . . . il
faisoit de bonne volonte ce que je fais en forpat et en
condamne.“ ,
Desportes (1546—1606): a II 400/1 berichtet B. über
diesen Dichter, daß er in hoher Gunst beim König Heinrich III.
gestanden und für ein einziges Sonett eine Rente von
10 000 Thalern erhalten habe. Hierauf hebt er hervor, daß

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