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vieus de me reconcilier? Croyez-vous qu’il rende de grands
Services ä l’Academie, et que ce soit un instrument propre
pour travailler avec nous autres Messieurs, au desfrichcment
de nostre Langue? Je vous ay autres fois monstre de ses
Lettres Frangoises, qui sont escrites du stile des Bardes, et
des Druides “
Noch oft findet sich der Name Bourbons in B.’s
Schriften erwähnt, besonders in seinen Briefen an Chapelain.
Cal v in (1509—1564): C. findet bei B. nur Erwähnung als
Abtrünniger vom katholischen Glauben, als Ketzer; sieheal 928,
930/1 und a II 246/7, wo derselbe verächtlich als „un petit
Sophiste“ bezeichnet wird. Die hohe Bedeutung dieses
Reformators für die französische Prosa durch sein gewaltiges,
in mustergültigem Französisch geschriebenes Werk „L’In-
stitution Chretienne“ hat B. nicht erkannt, wenigstens nicht
gewürdigt.
Casaubon (1559—1614): Auf die Schriften dieses
durch seine Klassikerausgaben bedeutenden Philologen nimmt
B. des öfteren Bezug, indem er sich meistens voll Anerken
nung über ihn äußert, so:
1) a I 122, 791 und a II 555 auf die „Exercilationes
ad Cardinalis Baronii prolegomena in annales“.
2) b 503 auf die Epist. 225 ä Sully, u. and.
3) b 653 auf die langen Einleitungen, welche C. seinen
Klassikerausgaben beifügte.
Ferner gibt uns B. kritische Äußerungen des C.:
1) a II 2 55 über Lukians Dialog Menippos (s. o. Lukianos).
2) all 2 83 „ Orpheus (s. o. Orpheus).
Fast nur anerkennende Worte läßt, wie bereits bemerkt,
B. diesem Gelehrten zuteil werden; mit Recht preist er ihn
als ein Mitglied des großen literarischen Triumvirats (Casaubon,
Lipsius, Scaliger) des 16. Jahrhunderts; a I 390, 537, 922,
a II 595, 619, 714.
Charron (1541—1603): a II 398 wird C. genannt mit
Montaigne, deren Werke von den „demi-sages et demi-sgavans“
geleseiTwurden; b 800 wird La Motte-Le Vayer spöttisch als
„le restaurateur de la Philosophie sceptique, le successeur
de Montaigne et de Charron“ bezeichnet.

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