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du Bartas (1545 — 1591): Bartas wird von B. nicht
genannt, doch gebraucht der letztere b 727 den Ausdruck
„les postillons d’iEolle“, welcher bereits in der Seraaine, I, 4
vorkommt.
du Bellay (1522 —1560): Bellay wird einmal nur
genannt a II 512; es ist diese geringe Berücksichtigung wohl
zu beachten!
Franpois Benci (1542—1594): b 817 nimmt B. Bezug
auf Bencis „Oratio in funere Mureti.“ vgl. b 817, Anm. 3.
Bodin (1530 — 1596): Bodin wird a II 2 80/1 angeführt.
Nicolas BourRon (1574—1644): b 412 begrüßt B. mit
Dankbarkeit Bourbon als seinen Lehrer in der lateinischen
Sprache und in der literarischen Kritik und spendet seinem
unvergleichlichen Führer hohes Lob. Einige Zeilen seien
hier zitiert: Ce fut luy qui me refit et me reforma
l’esprit. II m’annon<;a le premier la grandeur et la majeste
de Rome, que je ne connoissois point, et m’en remplit
l’imagination. J’appris de luy ä juger du merite des Autheurs;
ä distinguer les Stiles et les Characteres; ä faire difference
entre le bien et l’apparence du bien. Et toutes les
lumieres qui peuvent naistre d’une longue estude, accom-
pagnee d’un grand jugement, pour ne s’esgarer pas dans les
Livres, cet incomparable Guide me les avoit descouvertes,
avnat que j’eusse 18 ans.“ (vgl. b 583, wo Bourbon als sein
Meister in der griechischen Sprache gepriesen wird; s. o.
S. 34).
a I 138 preist er die lateinischen Gedichte Bourbons,
welche, wie er sagt, der Majestät Virgils gleichkämen; be
achtenswert, aber voll Schmeicheleien sind die seinem Lehrer
zu Ehren verfaßten lateinischen Verse a II 2 33.
Dhgegen verurteilt B. um so schärfer den französischen
Briefstil dieses Dichters; dieser Tadel trifft Bourbon besonders,
als der Streit zwischen beiden ausbricht (162 8). 225 )
Sogar nach ihrer Versöhnung 1637 (vgl. a I 755) drückt
sich B. in scharfen, spöttischen Worten über Bourbon und über
die Aufnahme desselben in die Academie fran^aise aus. Er
schreibt an Chapelain a I 756: „Que vous semble du choix
qu’on a fait de nostre nouveau Confrere avec lequel je

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