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pas parle selon la doctrine des anciens, quand j’ay dit: (a II 2
63). AVeitere Beispiele führt B. zum Beweise seiner Ansicht
noch an aus Lucanus (s. o.) und Heinsius (s. u.); vgl. auch
b 704/5.
a II 574 nimmt B. ferner Bezug auf L. IY, 1064.
Über B.’s Urteile über L. ist nichts besonderes zu be
merken; voll Anerkennung spi’icht er über ihn a I 506, 761,
a II 369, 601; besonders hebt er nur hervor (a II 680), daß
er über „la Nature des Choses, c’est ä dire de la plus
sublime matiere de toutes“ geschrieben habe.
Erwähnt mag noch B.’s Bemerkung werden, daß in dem
Kommentar des Victorius zu Aristoteles (s. o. und Vettori,
Kap. Y) der Yerfasser den Yirgil weit niedriger achte als
den L. (a II 369).
Luxorius (um 500 n. C.): a II 610 macht B., bezug
nehmend auf des L. Verse über die Rosen (De laude rosae
centumfoliae, Anthol. lat., 366, ed. Riese), einige kurze An
gaben über L. und seine Zeit, in welcher der Verfall und
die Entartung der lateinischen Sprache immer weiter um
sich greife, wie B. sehr richtig bemerkt.
Macrobius Theodosius (um 400 n. O.): a II 498 er
wähnt B., daß Ivl. einen Sammelband über die „jolies choses
que disoit ordinairement ce sage Prince (Augustus)'/ verfaßt
habe; gemeint ist hiermit wohl das 2. Buch (cap. 4) der
Saturnalia des M., in welchem eine Reihe von Sentenzen des
Augustus erhalten sind.
Maecenas (um 69—8 v. C.): Als treuer Freund und
vertrauter Berater des Kaisers Augustus, vor allem aber
als Gönner und Förderer der Gelehrten und Dichter findet
M. das ungeteilte Lob des B. Der sehnlichste Wunsch
B.’s mag wohl eine Rückkehr des goldenen Zeitalters ge
wesen sein; um die Gunst der Mächtigsten Frankreichs hat
er sich ja des öfteren beworben, freilich ohne Erfolg.
In einem besonderen Discours hat er diesen Römer ver
herrlicht. In demselben heißt es a II 486: „M ...
envoye extraordinairement pour l’ornement de son Siede;
pour la derniere perfection des Sciences et des Arts, pour
inspirer les Poetes, les Historiens et les Orateurs ... Ce

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