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12. Provisionen aus Hypotheken.
13. Grundstücksertrag.
14. Sonstige Gewinne. 1 )
Ausgaben.
1. Zinsen für Depositen.
2. Zinsen für Scheckeinlagen.
3. Zinsen für Kontokorrentschulden.
4. Zinsen und Provisionen an Banken.
5. Zinsen für Hypothekenschulden.
6. Rückdiskont für weiter begebene Wechsel.
7. Vorauserhobene Zinsen und Provisionen.
8. Verwaltungskosten (Saldo).
9. Kursverlust 2 )
10. Abschreibung an Mobilien
11. Abschreibung an Grundstücken.
12. Abschreibungen an Forderungen 3 )
13. Reingewinn. 4 5 )
In einem „allgemeinen Teil“ des Geschäftsberichtes
sollte über die wichtigsten Vorkommnisse aus dem Ge
schäftsjahre berichtet werden. Ferner sollte der Geschäfts
bericht Angaben über den Gesamtumsatz auf einer Seite
des Hauptbuches, sowie über die Umsätze auf den ver
schiedenen Konten 3 ) enthalten; die wichtigsten Konten
') Gewinne auf Sorten, Coupons, Devisen, Konsortialbeteili
gungen etc. Bei grösseren Beträgen sind hierfür besondere Konten
zu bilden.
2 ) Kursgewinn oder Kursverlust ist nur als Saldo einzustellen,
das Gewinn- und Verlust-Konto wird also entweder einen Kurs
gewinn oder einen Kursverlust ergeben.
3 ) Dieselben sind für die verschiedenen Aktivposten einzeln
anzugeben.
4 ) Die,Vorschläge für die Verwendung des Reingewinns sind
ebenfalls im Geschäftsbericht anzugeben.
5 ) Crüger a. a. O. p. 312 ff., Buchwald a. a. 0. p. 354 und
355, Riesser a. a. O. p. 123 Anm. Die Schleswig-Holsteinische Bank
gibt in ihren Geschäftsberichten auch die Verteilung des Gesamt
umsatzes auf die Centrale, sowie die Filialen und Geschäftsstellen
an, die Westholsteinische Bank tat das auch für die Jahre 1890
und 1897, seit 1898 aber nicht mehr.

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