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28. where may we wone cf. B.-Tr. 111 f.: Quo vadam . . .,
ubi me vertam . . . ?
30. (Dig. 6575 fr.) Trauer der Engel cf. B.-Tr. 255: quis
tune Angelorum non fleret . . ?
32. Das Wortspiel Maria-marred ist aus dem französischen
Marie-marrie (658g) übertragen.
34. Blutströme fließen vom Gekreuzigten nieder cf. B.-Tr.
67 f. : Manabat sanguis eius ex quatuor partibus rigantibus undis,
vgl. zu D 4. — Digulleville beginnt hier bereits (6599 ff.), das
Blut Christi als Saft der Frucht am Kreuzbaum darzustellen;
Hoccleve hat das Bild zunächst noch nicht acceptiert (aus ästhe
tischen Gründen?); doch führt er es von Str. 36 an nach seiner
Vorlage durch. Das Bild und besonders seine Durchführung müssen
als mindestens geschmacklos bezeichnet werden.
36. (Dig. 662 1 ff.) Christi Wunden die Wohnung des Menschen.
So auch in seiner Klage um die sündige Seele EETS. OS. 15
S. 180 V. 57 ff. und sonst.
39. Nun, wo der Wunsch des Kreuzholzes, wieder Frucht
zu tragen, erfüllt ist, müßte es, so meint Maria, ihren Sohn heil
zurückgeben, aber es mißhandelt ihn nur. — Zusatz Hoccleves
Abschließend können wir sagen, daß die Übersetzung ihrer
Vorlage nicht gerecht wird; vielfach ist diese wörtlich wieder
gegeben, aber im allgemeinen sind die knappen, schwungvollen
Klagen des Franzosen fast Strophe für Strophe zu einem breiten,
trägen Gejammer zerdehnt.
M ist eine der jüngsten, zugleich der schönsten, me. Mkl.,
aus der 2. Hälfte oder Mitte des 15. Jh., denn als Componist
wird der 1490 verstorbene Gilbert Banastir genannt. Die Eingangs
zeilen, die, wie bei vielen lyrischen Dichtungen dieser Zeit, als
Refrain wiederkehren, geben die Einkleidung des Gedichtes: “My
feerful dreme neuyr forgete can I. Me thought a maydynys childe
causles shuld dye“; der Dichter sieht Passion und Compassion im
Traum, wie Dunbar in seiner “Passion of Christ“. Die vier
Strophen reimen aaaa bbb acca; dem Reimschema nach wechselt
auch die Verslänge, so daß ein compliciertes Metrum entsteht.

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