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suld ryse . my hert had brüsten bene; T 517 ff.: I myght
not Ieve . ., bot I am sure the thrid day ryse shall hee.
Die Klage 1019— 32 enthält z. T. Wiederholungen aus
dem Vorhergehenden, z. T. ist sie aus Bonaventura übersetzt.
Von den kurzen Worten, die Maria danach noch spricht, geht
1073) ... my derwurfte sone,
For loue y [l]auguysshe tyl fiat f)ou come.
auf B.-Tr. col. 162: nunciate dilecto, quia amore langueo (=Cant.
V, 8) zurück, und aus ihrer Rede am Sabbath:
1091) .. f>us to hys def> he wulde be bore (cf. 1102)
To saue mannes soule fiat was forlore.
auf B.-Tr. 90 : quae te ad mortem genui — und 118 f.: ad hoc veni
et . . . de te carnem assumpsi, ut . . . salvarem genus humanum.
Der Verfasser dieser “Meditations“ hat also die beiden be
liebtesten Passionstractate zusammengearbeitet, lat. XIV und XI,
ohne sich an diese Vorlagen sklavisch zu halten, wie ihm die
poetische Begabung überhaupt nicht durchaus abgeht. Nur von
dem Geist seiner Hauptquelle, vom Geiste des Mystikers Bonaven
tura, hat er nichts verspürt; er ist viel trockener und flacher, wie
Ausdrucksweise und das beliebte Metrum, kurze Reimpaare, er
weisen.
I und K, — ein Monolog und ein Dialog ,sind in die “Passion
of Christ“ von W. Kennedy (? c. 1460—1508) eingelegt. Wie
Holthausen 1 ) nachweist, beruht dies Gedicht auf Ludolf’s von Sachsen
„Vita Christi“. Da diese ihrerseits, wie oben zu lat. XIV bemerkt
wurde, neben anderen Werken auch Bonaventura’s Meditationen
verwertet, so erklärt sich die Übereinstimmung der “Passion of Christ“
mit schon genannten Schriften der nordenglischen Mystik. (Sie
enthält a—d der hervorgehobenen Details in Christi Martern.) Da
Ludolf v. Sachsen keine Mkl. aus Bonaventura aufnahm, so fehlen
solche auch bei Kennedy mit Ausnahme der vorliegenden zwei,
deren erste er selbst verfaßte, während die zweite eine Übersetzung ist.
*) Kennedy-Studien Archiv CX, 359, CXII, 298 und CXIII, 302.
*) Inhaltsverwandt mit Dunbar’s “Passion of Christ“ (ed. Schipper, S. 86).

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