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entscheidend zu Hilfe käme 1 ). — Neben zahlreichen kleinen Ab
weichungen (cf. Introd. XIV) von der Quelle, welche z. T. den
populären Geist unserer Bearbeitung deutlich zeigen, fallen größere
Auslassungen und Zusätze auf. Ausgelassen sind die für die Vorlage
so characteristischen Meditationen; neben starker Erweiterung vor
handener findet sich mehrfach Einfügung neuer Mkl, Für diese
hat der Verfasser den B.-Tr. (in einer A. nahestehenden Fassung)
benutzt, vielleicht nur aus dem Gedächtnis. Ich weise im Fol
genden die einzelnen Entlehnungen nach.
789) A, my sone! my socour! now wo ys me:
Ho shal graunte me to deye wyf> f>e?
f>ou wrecched def>, to me f>ou come,
792) And do {)e modyr dye with pe sone;
Aboue alle ])yng y desyre f>e:
Com def>, and to my sone J>ou brynge me.
My fadyr, my former, my mayster, my make,
796) Why, swete sone, hast ftou me forsake?
f>enk how we loued and leued to gedyr,
And late vs now, dere sone, deye togedyr.
Diese Gedanken sind in ziemlich getreuer Folge der ersten großen
Klage des B.-Tr. (82 ff.) entnommen; man vergleiche:
(789—90): fili mi . ., vae mihi. .1 Quis dabit mihi, ut ego moriar
pro te? (82 f.) (Auch T 749 giebt dies ,,pro te“ durch “with
the“ wieder; cf. B.-Tr. 84 ff., wo stets tecurn u. dergl. steht).
(791—93): O mors misera, noli mihi parcere, tu mihi sola prae
cunctis places . . . matrem cum filio perime simul! (87 ff.)
(794,796): Noli me derelinquere post te, trahe me ad te ipsum.
(85 <••)•
(795): tu mihi pater, tu mihi mater, tu mihi filius, tu mihi sponsus
. . eras (109 f.)
(797—98): Exaudi me . . ., ut qui una carne vivunt et uno amore
se diligunt, una morte pereant! (92 f.)
’) Vgl. Hellmers: Über die Sprache Robert Mannings of Brunne und
die Autorschaft der ihm zugeschriebenen Meditations etc. Göttinger Disser
tation 1885. — Berner: Die Sprache R. M’s. Göttinger Studien z. engl.
Phil. XV. 1904.

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