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dieser Körper das Nitrophenylhyd razon des Methylacetyl-
acetons,
CEE—CO—CH(CEK) — C—CEE
II
NOi—CfiHi—NH N
Von seiner weiteren Untersuchung wurde abgesehen, weil
es sich, wie es schien, schon beim blossen Umkrystallisieren
aus heissem Alkohol teilweise in das Pyrazol verwandelte. Dem
entsprechend kann seine Entstehung ganz vermieden werden,
wenn man das zu Anfang erwähnte Reaktionsgemisch vor der
Verarbeitung eine halbe Stunde am Rückflusskühler zum Sieden
erhitzt.
Das aus dem Methylacetylaceton dargestellte Benzyl-
phenylhydrazon war ein Öl, das auch nach monatelangem
Aufbewahren nicht erstarrt.
Die auf Seite 94 gegebene Übersicht über die beiden
Diketone zeigt, dass — ganz entsprechend wie bei Propionyl-
acetophenon und Methylbenzoylaceton die Abkömmlinge des
Propionylacetons alle niedriger schmelzen als die des Methyl-
acetylacetons.
c) Kondensation von Methyläthylketon mit Essigester.
Nach den bisherigen günstigen Erfahrungen wurde auch
diese Kondensation mit Natriumamid ausgeführt. 78 g (2 Mol.)
von diesem wurden in das mit 150 ccm absolutem Äther ver
dünnte und in eine Kältemischung eingestellte Gemenge von
100 g Methyläthylketon (1 Mol.) und 250 g Essigester (2 Mol.)
in kleinen Portionen und unter häufigem Umschütteln ein
getragen.
Die Reaktion verlief sehr ruhig, ohne dass der Äther ins
Sieden kam. Das Produkt blieb nach beendigtem Zusatz des
Natriumamids noch einige Stunden in Eiswasser und schliess
lich 12 Stunden bei gewöhnlicher Temperatur stehen. Alsdann
war die Masse zu einem festen Brei eines hellgelben Natrium
salzes erstarrt.
Jetzt wurde Eiswasser und etwas Äther zugegeben und
so lange geschüttelt, bis sich alles gelöst hatte. Im Scheide-

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