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Dasselbe ist schon von Fette') dargestellt worden. Es
bildet eine krystallinische Masse vom Schmelzpunkt 52° und
siedet bei 286—287°.
4. p. Nitrophenylpyrazol des Diketons,
CH 3 —CH 2 —C-C(CH 3 )=C-C«H 5
II I
N N —G;H 4 —NOj(p).
Wurde aus Methylbenzoylaceton und p. Nitrophenylhydrazin
genau so dargestellt wie das Isomere aus dem Propionylaceto-
phenon. Indessen ist es viel leichter fest zu erhalten als letzteres;
als ich nach halbstündigem Erhitzen der Mischung auf dem
Wasserbade etwas Wasser zufügte, schied sich das Pyrazol bald
krystallinisch ab. Aus heissem Alkohol schoss es in gelben
Prismen und Nadeln vom Schmelzpunkt 127—127,5" an. Die
Löslichkeitsverhältnisse sind ähnliche wie bei den Isomeren; nur
in Äther scheint es erheblich schwerer löslich zu sein als jenes
1. 0,2993 g Substanz gaben 0,7641 g CO2 und 0,1393 g H'“0;
2. 0,3207 g
„ 40,1 ccm Stickstoff
bei 19" 1
751 mm Druck.
Berechnet für Ci7Hi.r,N :t 02:
Gefunden:
Cn
204
69,63%
69,63%
Hi ■>
15
5,12%
5,20%
N 3
42
14,33%
14,16%
O2
32
10,927°

293
100,00%
Das Benzylphenylhydrazon des Diketons blieb ölig und
konnte deshalb nicht rein erhalten werden.
Im Folgenden gebe ich eine Übersieht über die beiden
isomeren Diketone und deren Derivate, aus der man ersieht,
dass die Abkömmlinge des Methylbenzoylacetons alle höher
schmelzen, als die des Propionylacetophenons-):
*) Loc. cit.
s ) In gleichem Sinne unterscheiden sich die Derivate des Methyl-
acetylacetons und des isomeren Propionylacetons; es scheint also hier eine
Gesetzmassigkeit vorzuliegen, welche zur Unterscheidung der Diketone R—
CHs—CO—CH a CO R und CH ;1 —CO—CH(R)—CO —R benutzt werden kann.

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