Full text: Zum Verhalten der Ketone R-CH2-CO-CH3 bei der Kondensation mit Säureestern

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war, ein Fall, der meines Wissens ganz vereinzelt dasteht. Na 
türlich muss die Substanz ein echter Benzolazokörper, 
R—CO - C(R) — CO—R 
I 
N=N—Cs H s , 
sein, denn die Umlagerung zu den isomeren Phenylhydrazon, wie 
sie bei den Benzolazoderivaten der Ketone R-CO—CFK—CO—R 
möglicher- und sogar wahrscheinlicherweise stattfindet, ist hier 
ausgeschlossen. 
In Übereinstimmung mit der ermittelten Formel gibt der 
Körper keine Alkalisalze; die alkoholische Lösung zeigt mit 
Natronlauge nicht den Farbenumschlag, wie er bei dem isomeren 
Benzolazoderivat des Propionylacetophenons so deutlich zu be 
obachten ist. 
1. 0,1658 g 
Substanz 
gaben 0,4425 g C0 3 und 0,0864 g H 2 0; 
2. 0,2558 g 
„ 22,4 ccm Stickstoff 
bei 20° und 
754 mm Druck. 
Berechnet für Ct;Hi6N 2 0 2 : 
Gefunden: 
Ci 7 
204 
72,86 % 
72,79% 
Hk 
16 
5,71 % 
5,83% 
Na 
28 
10,00% 
9,91 % 
0 2 
32 
11,43% 
— 
280 
100,00 % 
Die nach den obigen Gleichungen gebildeten 
nylhydrazone würden, wenn sie entstanden wären 
beiden Phe- 
, die folgen- 
den Zahlen gefordert haben: 
1. Cu 
69,48% 
2. C15 
75,63% 
Hu 
7,37% 
Hu 
5,88% 
n 2 
14,73% 
n 2 
11,77% 
0 
8,42 % 
0 
6,72% 
100,00% 
100,00% 
3. Isoxazol, 
CHs—CH 2 —C—C(CH 3 ) = C—CcH 5 . 
II I 
N 
0
	        

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