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schwaches Aufsieden kund, das durch äussere Eiskühlung ab
geschwächt wurde. Die Aufarbeitung (nach 20stündigem Stehen
der Mischung) geschah genau so wie schon öfters angegeben:
Zufügen von Eiswasser, Absaugen des hierbei freiwillig ausge
schiedenen Anisoats und Waschen desselben mit Natrium
karbonat; Verdunstenlassen des mit Sodalösung entsäuerten
Äthers. Beide Anteile erwiesen sich im wesentlichen als
identisch und lieferten nach zweimaligem Umkrystallisieren aus
verdünntem Alkohol das reine Anisoat in kleinen weissen Pris
men und Nüdelchen vom Schmelzpunkt 88,5 H —89,5°.
0,1690 g Substanz gaben 0,4045 g CO2 und 0,0855 g tEO.
Berechnet für C12H12O4:
Gefunden:
C12
144
65,46 %
65,30 %
Hu
12
5,45 %
5,66%
0,
64
29,09 %

220 100,00%
Eine Verwechslung mit dem nur wenig höher schmelzen
den Anissäureanhydrid (F. P. 99") ist ausgeschlossen, da dieses
67,13% C und 4,89% fi verlangt.

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