Experimenteller Teil.
I. Methyläthylketon und Ameisen
säureäthylester. 1 )
Wie schon in der Einleitung erwähnt, werden bei der
Kondensation von Äthylformiat und Methyläthylketon mittels
Natrium die beiden Verbindungen
ch 3
1
CHs
CHi
1
und
1
C =
1
CO
CO
CH = CH-OH
ch 3
n. Oxymethylenmethyläthylketon ß. Oxylmethylenmethylätylketon
nebeneinander gebildet. Man erhält also ein Gemenge der
beiden zugehörigen Natriumsalze, das beim Ansäuern eine
Mischung der beiden freien Oxymethylenketone gibt. Von diesen
letzteren konnte nur die krystallinische ß. Verbindung in reinem
Zustande gewonnen werden. Das «. Oxymethylenketon entzog
sich der Isolierung durch seine ölige Beschaffenheit; sein Vor
handensein in dem Rohgemenge liess sich nur durch die Dar
stellung von Derivaten nachweisen. Um nun diese n. Derivate
mit Sicherheit von den isomeren Abkömmlingen der ß. Ver
bindung unterscheiden zu können, habe ich mir zunächst das
') Vergl. hierzu ausser Claiseri und Stylos (Ber. der Deutsch, chem.
Gesellsch. 2t, 1148) auch die kurzen Angaben von Wallach und Steindorf.
Lieb. Ann. 329, 133.

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